Meldung:
Berlin, 16. März 2011
Brandner: „Aktivitäten des DAAD stärken Verbindung zu Ägypten“
SPD-Bundestagsabgeordneter Klaus Brandner trifft DAAD-Stipendiaten aus Ägypten
„Die junge Generation in Ägypten ist gerade in dieser Zeit des Wandels von großer Bedeutung“, davon ist Klaus Brandner, Vorsitzender der Deutsch-Ägyptischen Parlamentariergruppe überzeugt. Der Bundestagsabgeordnete traf im Rahmen der Veranstaltung „Demokratischer Aufbruch am Nil?“ des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) auf ägyptische Stipendiaten und sprach mit ihnen über die aktuelle Lage in ihrem Heimatland, Demokratisierung und Reformbedarf und mögliche deutsche und europäische Beiträge zur Unterstützung.
Schon seit 1953 gibt es einen vom DAAD geförderten, koordinierten akademischen Austausch zwischen Deutschland und Ägypten und seit Beginn der 1960er Jahre stellten Ägypter die drittgrößte Gruppe ausländischer Studierender in der Bundesrepublik dar. 1960 wurde mit der Eröffnung der DAAD-Außenstelle in Kairo ein deutliches Zeichen für das große Interesse am Ausbau der gemeinsamen Wissenschaftsbeziehungen gesetzt.
„Gerade im Bereich der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik gibt es zwischen Deutschland und Ägypten eine besondere und intensive Verbindung“, betont Klaus Brandner. Die angestiegenen Zahlen ägyptischer Studierender in Deutschland bewertet er als sehr erfreulich. „Diese Entwicklung unterstreicht, dass die junge Generation den internationalen Austausch sucht und insbesondere Interesse an unserem Land hat.“ In angenehmer Atmosphäre tauschte sich Brandner lebhaft mit den ägyptischen Stipendiaten über ihre Eindrücke, Erfahrungen und Einschätzungen aus.
Der DAAD fördert jährlich mehr als 57.000 Deutsche und Ausländer, davon viele Individualstipendienprogramme. Klaus Brandner lobte die umfangreichen Aktivitäten des DAAD, der Austauschdienst übernimmt seiner Meinung nach eine wichtige Aufgabe zur Stärkung der Verbindung zwischen Deutschland und Ägypten.