Pressemitteilung:
Isselhorst, 16. Mai 2011
Sonnenwärme als Alternative zur alten Heizung
Bundesweite „Woche der Sonne“: Klaus Brandner informiert sich bei der Henrich Schröder GmbH
Die bundesweite „Woche der Sonne“ nutzte der Gütersloher SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner, um sich bei der Henrich Schröder GmbH über thermische Solaranlagen und Blockheizkraftwerke zu informieren. Dabei betonte Brandner, dass „Klimawandel und Rohstoffknappheit uns zwingen, auf saubere und effizientere Alternativen umzusteigen“.
Eine Solaranlage auf dem Hausdach macht häufig die Öl- oder Gasheizung fast überflüssig, davon ist Henrich Schröder überzeugt. Der Gründer und Geschäftsführer der Henrich Schröder GmbH setzt auf die natürliche Wärme der Sonne. „Wer heute eine moderne Solaranlage auf seinem Dach installieren lässt, muss nur noch im tiefsten Winter eine andere Heizung zuschalten“, erläuterte Schröder dem Gütersloher Bundestagsabgeordneten. Er präsentierte Brandner, wie viel Hitze sich in einer Solaranlage entwickelt: Das Metallrohr aus dem Inneren der Anlage konnte der heimische Abgeordnete kaum anfassen. Es war heiß wie eine Herdplatte.
Die 26 Beschäftigen der Henrich Schröder GmbH haben schon mehrere hundert Solaranlagen auf den Hausdächern von Isselhorst und Gütersloh installiert. Auch moderne Wärmepumpen, Holzpelletheizungen und Blockheizkraftwerke vertreibt das Unternehmen. „Wer mit einer Solaranlage heizt, braucht für den Winter meistens eine Ergänzung“, erklärte Thorsten Schröder, der gemeinsam mit seinem Vater das Unternehmen leitet. Er favorisiert Blockheizkraftwerke: Gasmotoren, die die Verbrennungswärme mitnutzen, um das Gebäude zu heizen. „Leider lohnen sich diese Minikraftwerke zur Zeit nur in größeren Häusern, die den Strom der Anlage selbst direkt verbrauchen“, bedauerte der Junior-Chef, der dennoch für die Zukunft optimistisch ist: Das firmeneigene Blockheizkraftwerk hat schon eine Ladevorrichtung für Elektroautos – nur das passende Auto fehlt noch. Brandner, der im Haushaltsausschuss des Bundestags auch für die Forschungsförderung des Wirtschaftsministeriums zuständig ist, bestätigte Thorsten Schröder in seinem Optimismus: „Hier in der Region haben einige Unternehmen das Entwicklungspotenzial der Elektromobilität erkannt. Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden Elektroautos in absehbarer Zeit wirtschaftlich sein.“