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Pressemitteilung:

Gütersloh, 25. August 2010
Brandner im Gespräch mit Reinhard Noack, Inhaber von „Noack Rosen“

Königin der Blumen kommt aus Gütersloh

Reinhard Noack, Klaus Brandner
Offenheit für neue Ideen, Märkte und Wege und Gründlichkeit in der Arbeit – das sind zwei Eigenschaften, die Reinhard Noack, Inhaber von „Noack Rosen“, besonders wichtig sind. Der Gütersloher führt den Familienbetrieb in zweiter Generation und hat allen Grund zum Stolz: Mit der Königin der Blumen hat er weltweit einen sehr guten Ruf und sichert sich seit Jahren mit Kreativität und Ideenreichtum seine gute Position auf dem Mark. „Noack ist ein spannendes mittelständisches Unternehmen, das dem Standort Gütersloh sehr verbunden ist und jungen Menschen als Ausbildungsbetrieb eine Perspektive gibt“, findet Klaus Brandner. Der SPD-Abgeordnete war von der Baum- und Rosenschule zur Betriebsbesichtigung eingeladen worden.
Wenn Rosen für 99 Cent im Angebot sind, dann tut das Reinhard Noack im Herzen weh. „Bei diesem Preis kann die Qualität einfach nur niedrig sein – das sollte sich jeder potenzielle Käufer klar machen“, wünscht sich der Inhaber von „Noack Rosen“ eine kritischere Grundhaltung von Verbrauchern gegenüber Schnäppchen. Der Rosen-Experte ist überzeugt: „Wenn die Kunden wüssten, unter was für Bedingungen solche Blumen produziert wurden und wie viel Chemie in ihnen steckt, würden sie sie nicht mehr so erfreut kaufen.“
In seinem eigenen Betrieb werden Themen wie Umweltschutz und angemessene Arbeitsbedingungen groß geschrieben, nur so erreiche man eine hohe Qualität und könne sich am Markt behaupten, davon ist Noack überzeugt. Die Entwicklung von neuen Sorten dauere rund zehn Jahre, damit das Produkt auch wirklich gut sei. „Vor 20 Jahren zum Bespiel gab es noch keine Rose in städtischen Beeten, inzwischen sind sie überall zu sehen“, machte Reinhard Noack den SPD-Bundestagsabgeordneten auf die Veränderungen der vergangenen Jahre aufmerksam. „Wir haben es geschafft, Rosen zu entwickeln, die nicht mehr gespritzt und besonders gepflegt werden müssen – das freut die Kunden und macht Qualität aus.“ Der Baum- und Rosenschuleninhaber wünscht sich mehr Sensibilität für Kriterien wie beispielsweise Nachhaltigkeit und Produktion von den Kunden: „Statt nur die Preise zu vergleichen, sollten Verbraucher sich klar machen, was eine gute Rose ausmacht.“ Es gibt eine Menge Produkte, bei denen besonders auf solche Details geachtet wird wie Lebensmittel und Spielzeug, weiß Klaus Brandner, der sich für die höchstmögliche Transparenz gegenüber den Kunden ausspricht.
Ob im Bereich der Vermarktung, der Entwicklung oder der Produktion – um die 35 Arbeitsplätze in Gütersloh und die Position auf dem Markt zu sicheren, müssen sich Reinhard Noack und sein Team immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Brandner: „Hier ist viel Liebe zum Beruf und Gespür für neue Chancen und Märkte vorhanden.“ All das möchte Reinhard Noack gerne weitergeben, deshalb bietet er Ausbildungsplätze. „Leider sind die facettenreichen Tätigkeiten und Chancen in diesem Berufsfeld den Schülern wenig bekannt und das Interesse deshalb nicht so groß, wie ich es mir wünschen würde“, zeigte sich Noack traurig über das scheinbar nicht so ansprechende Image, das das Berufsbild des Gärtners derzeit hat. „Wir sind ein hochtechnisierter Betrieb, der viele Möglichkeiten bietet“, stellte der Inhaber heraus. „Ich freue mich immer über interessierte, junge Menschen.“
Außerdem tauschten sich Klaus Brandner und Reinhard Noack über Themen wie Ausschreibungsverfahren, die Kennzeichnung von Produkten und den Umgang mit Plagiaten aus. „Ich habe umfassende Einblicke in die praktische Arbeit und die Anforderungen, die einen solchen inhabergeführten, mittelständischen Betrieb beschäftigen, bekommen“, zog Brandner ein positives Resümee. „Dieses Wissen aus der Praxis hat eine hohe Relevanz für meine politische Arbeit und Entscheidungen, die ich zu treffen habe.“


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