Pressemitteilung:
Berlin/Kreis Gütersloh, 14. Dezember 2011
Auf Chancengleichheit kommt es überall an
SPD-Abgeordneter Klaus Brandner ermöglichte Berlinreise für 50 lokale Integrationsexperten
„Der Einsatz für ein gutes Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger ohne Nachteile für einzelne Gruppen ist mir persönlich sehr wichtig“, erklärte Klaus Brandner, als er 50 Integrationsbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte und Vertreterinnen und Vertreter von Kulturvereinen im Berliner Bundestag empfing. Der SPD-Bundestagsabgeordnete hatte seine Gäste aus dem Kreis Gütersloh zu einer dreitägigen Berlinfahrt eingeladen. Im Bundestag, Bundesministerien und dem Kanzleramt, nutzten sie die Chance, ihr Praxiswissen einzubringen und viele Eindrücke zu sammeln.
Im Bundeskanzleramt wurden die Besucherinnen und Besucher von einer Referentin des Bereichs für Migration, Flüchtlinge und Integration empfangen. Sie erläuterte die Leitlinien der Integrationspolitik der Bundesregierung und informierte auch über die Aktivitäten der Fachleute des Kanzleramtes. Die dort initiierten Modellprojekte riefen ein geteiltes Echo hervor: „Viele Projekte gehen in die richtige Richtung. Trotzdem müsste vieles konkreter sein und vor Ort wirklich helfen“, kritisierte eine Teilnehmerin.
Ein Besuch im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stand ebenfalls auf dem Plan. Die Gruppe brachte im Familienministerium die Erfahrungen ein, die sie mit dort konzipierten Förderprogrammen gemacht hat. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden auch auf neue Angebote des Ministeriums aufmerksam.
Im Bundestag gab Klaus Brandner den Gästen aus seinem Wahlkreis einen Einblick in die Funktionsweise des deutschen Parlaments. Im Gespräch mit den heimischen Integrationsexperten betonte er die Position der SPD: „Ob in der Arbeitsmarktpolitik, der Bildungs- oder Sozialpolitik: Integration ist eine Querschnittsaufgabe, die überall berücksichtigt werden muss“. Klaus Brandner ist wichtig, dass die Perspektiven von Praktikern und Kulturvereinen hierbei berücksichtigt werden. Die Besucherinnen und Besucher aus dem Kreis Gütersloh bedankten sich für die Einladung – und fuhren mit neuen Ideen nach Hause.