Pressemitteilung:
OWL/Kreis Gütersloh, 13. Dezember 2011
„It’s owl“: Innovationsstandort Ostwestfalen-Lippe stärken
Klaus Brandner und OWL-Bundestagsabgeordnete unterstützen Teilnahme der Region am Spitzenclusterwettbewerb des Forschungsministeriums
Ostwestfalen hat einen starken und technologieorientierten Mittelstand. Im Maschinenbau und der Elektroindustrie sind viele regionale Unternehmen weltweit erfolgreich. Um diese Spitzenposition noch zu verbessern, hat die OstWestfalenLippe Marketing GmbH ein Förderungskonzept erstellt. Wenn die Region damit beim Spitzenclusterwettbewerb des Ministeriums für Bildung und Forschung erfolgreich ist, kann es realisiert werden. Dann würden fast 100 Millionen Euro in der Region investiert. „Mit dem Projekt ‚It’s owl’ könnten im Kreis Gütersloh neue Arbeitsplätze mit guten Arbeitsbedingungen entstehen“, sagte Klaus Brandner. Gemeinsam mit den ostwestfälischen Bundestagsabgeordneten von SPD, CDU, FDP und Grünen unterstützt er das Projekt.
Intelligente Technische Systeme: Dafür steht das „It’s“ im Namen – und darum geht es bei dem Projekt. Ein Beispiel sind Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen oder Trockner, die ihren Betrieb aufeinander abstimmen können – und dabei den Strompreis berücksichtigen. Verbraucherinnen und Verbraucher können so Zeit und Geld sparen und gleichzeitig umweltgerechter leben: Wenn die Sonne scheint und viel Strom ins Netz eingespeist wird, würde ihre Wäsche gewaschen. Um die gemeinsame Weiterentwicklung solcher High-Tech-Produkte geht es bei „It’s OWL“. Dafür wollen fast 140 Unternehmen der Region ihren Erfindungsreichtum mit der Forschungsarbeit an sechs ostwestfälischen Hochschulen bündeln. Das Projekt sieht vor, an den Universitäten und Fachhochschulen praxisnahe Forschungen zu finanzieren. Gleichzeitig sollen führendende ostwestfälische Unternehmen bei 34 zentralen Forschungsprojekten unterstützt werden. Die Idee des Projektes ist, dass von den Ergebnissen dieser Forschungen alle teilnehmenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen profitieren.
„Innovation entsteht im Arbeitsprozess. Wenn die guten Ideen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region gefördert und zusammengeführt werden, können wir für alle Beteiligten Fortschritt erreichen“, erklärte Klaus Brandner. Für den Abgeordneten ist nicht nur die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und die Einbeziehung der Forschung wichtig, sondern auch die Beteiligung der Gewerkschaften. Unter diesen Voraussetzungen ist „It’s OWL“ für den Gütersloher Abgeordneten eine interessante Projektidee: „Durch die eigene Entwicklung von fortschrittlicher Technologie kann Ostwestfalen-Lippe zum Vorreiter für effizientere und umweltverträgliche Produkte werden. Das Projekt könnte einen wichtigen Beitrag dazu leisten.“ Bestehende Arbeitsplätze würden auf diesem Weg gesichert, neue könnten geschaffen werden.
Dass „It’s OWL“ auf vier Kernunternehmen aus dem Kreis Gütersloh setzt, freut Klaus Brandner besonders: „Dass Beckhoff Automation, Claas, Miele und die Neuenkirchener Maschinenfabrik Kemper eine tragende Rolle spielen, spricht für die Kreativität der Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und der Unternehmen im Kreis Gütersloh.“
Am 19. Januar bekommt Ostwestfalen eine Rückmeldung von der Jury des Spitzenclusterwettbewerbs. Wenn das Projekt auch die Experten überzeugt, kann „It’s OWL“ mit Geldern aus dem Forschungsministerium realisiert werden.
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