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Pressemitteilung:

Berlin, 01. Oktober 2011

THW präsentiert sich Parlamentariern

Brandner und THW-Regionalgeschäftsführerin Vieweger sprechen über Zukunft des THW
Christiane Vieweger, THW-Geschäftsführerin für den Kreis Gütersloh, und MdB Klaus Brandner zusammen mit jungen technischen Helfern.
Auch Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW) aus dem Kreis Gütersloh waren angereist, um vor dem Bundestag ihre Zelte aufzubauen und das Gespräch mit Bundestagsabgeordneten zu suchen: Klaus Brandner nutzte die Informationsveranstaltung „MdB trifft THW“, um sich mit Christiane Vieweger, THW-Geschäftsführerin für den Kreis Gütersloh, und jungen Freiwilligen auszutauschen. „Es verdient Anerkennung, dass sich Menschen neben ihrem beruflichen und schulischen Alltag im THW weiterbilden und engagieren. Das Wissen von technischen Helfern aus dem Kreis Gütersloh ist bei Hochwasser, Stromausfällen und anderen schwerwiegenden Zwischenfällen gefragt, in Deutschland aber auch in Haiti oder Ostafrika“, sagte der Gütersloher SPD-Bundestagsabgeordnete.

Dass Jugendlichen das Lernen und Arbeiten beim THW Spaß macht, erlebte Brandner vor dem Bundestag hautnah: Im Gespräch mit 10- bis 16-jährigen Mitgliedern der THW-Jugend erfuhr der Abgeordnete, dass für die Jugendlichen nicht nur eine fachliche Ausbildung, sondern auch Freizeitaktivitäten organisiert werden. „Jedes Jahr machen wir ein gemeinsames Sommercamp“, berichteten die Jugendlichen.

Für das THW im Kreis Gütersloh hat das Engagement junger Menschen eine große Bedeutung, wie Vieweger betonte: „Mit der Aussetzung der Wehrpflicht müssen wir noch stärker um Jugendliche werben, damit sie sich neben Schule, Beruf und Hobbys bei uns einbringen.“

Damit die Strukturen des THW aufrechterhalten und modernisiert werden können, besteht für Vieweger noch eine weitere Herausforderung: „Auch wenn sich unsere Mitglieder zu 99 Prozent ehrenamtlich engagieren, brauchen wir öffentliche Gelder. Wir müssen gegenüber Politikern dafür werben, dass unsere Zuschüsse nicht gekürzt werden. Sonst ist die Leistungsfähigkeit des THW bedroht.“ Für Einsatzgerät, Diensträume, Übungen und Einsätze brauche man Geld vom Staat.

Brandner, der im Bundestag Mitglied des Haushaltsausschusses ist, versicherte seine Unterstützung: „Für ein in der Zukunft leistungsfähiges THW müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen.“ Seine ganz persönliche Anerkennung für die Arbeit in der THW-Jugend hatte der Bundestagsabgeordnete bereits beim 25-jährigen Jubiläum der Haller THW-Jugendgruppe ausgedrückt: Die Mitglieder und Betreuer der dortigen Jugendabteilung lud er in den Deutschen Bundestag ein.

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