Pressemitteilung:
30. Juni 2011
Umweltfreundliche Innovation gefördert - Plasmatreat erhält Förderung vom Bundeministerium für Wirtschaft und Technologie
Graffitis an Hauswänden sind nicht nur eine Beschmutzung privaten Eigentums, sondern belasten durch den Einsatz von Chemie zur Entfernung auch die Umwelt. Doch die Firma plasmatreat aus Steinhagen hat nun eine innovative, umweltfreundliche Lösung zur Reinigung von Oberflächen entwickelt und wurde dabei vom Bundeministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner ist der Berichterstatter für den Haushalt des Ministeriums und verschaffte sich daher auf dem 18. Innovationstag Mittelstand am 30.6.2011 einen Eindruck über zahlreiche Innovationen mittelständischer Unternehmen, die vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert werden. Auf der Messe suchte er verstärkt den Dialog zu Firmen aus dem Kreis Gütersloh.
Vertreten waren die Firma biotec aus Gütersloh und die Firma plasmatreat aus Steinhagen, die ihre innovative Lösung zur Reinigung von Oberflächen vorstellte. Dr. Alexander Knospe, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung von plasmatreat, erklärte, dass das Unternehmen aus Steinhagen eine Plasmadüse entwickelt hat, die die Oberflächen nicht beschädigt und umweltfreundlich arbeitet. „Dadurch, dass keine Chemie und kein Wasser verwendet wird, entsteht kein Entsorgungsproblem und die Umwelt wird geschont.“ Die Firma plasmatreat sei ein hochinnovatives Unternehmen, beschreibt Dr. Knospe. „Wir besitzen zahlreiche Patente und unser Expertenwissen ist an unseren Standorten in der ganzen Welt sehr gefragt.“ Die Förderung des ZIM sei dabei eine wichtige Unterstützung für die vielen Forschungsprojekte des Unternehmens. Klaus Brandner freut es, dass die Förderung auch im Kreis Gütersloh ankommt. „Neben der Förderung ist die Nähe zu den Universitäten in Bielefeld, Paderborn und Lemgo sehr wichtig für die Firmen im Kreis Gütersloh, um sich ein forschungsintensives Netzwerk aufzubauen und gezielt Nachwuchs anzuwerben.“, erläutert er.