Meldung:
Kreis Gütersloh/Berlin, 16. Februar 2012
„Großer Beitrag zum besseren Leben im Alter“
Anerkennung für Unterstützung älterer Menschen - 50 ehrenamtliche Helfer reisten nach Berlin
Weil sie „mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen großen Beitrag zum besseren Leben im Alter leisten“, lud der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner 50 Menschen aus dem Kreis Gütersloh zu einer dreitägigen Bildungsfahrt nach Berlin: Die Vertreterinnen und Vertretern des Sozialverbandes VdK und des Gütersloher Hospizvereins besuchten das Ministerium für Arbeit und Soziales, den Deutschen Bundestag und das Kanzleramt.
Im Sozialministerium informierte sich die Gruppe über Programme, die Menschen mit Behinderungen das Leben inmitten der Gesellschaft erleichtern sollen. „Inklusion“ wird diese Strategie im Ministerium genannt. „Viele der politischen Ansätze sind richtig. Aber der Einsatz von ehrenamtlichen Helfern könnte noch stärker gefördert werden“, erklärte Karl-Heinz Asbeck, Kreisvorsitzender des VdK.
Im Deutschen Bundestag empfing Klaus Brandner seine Gäste zum Gespräch. Mit der Gruppe diskutierte er über vorbeugende Maßnahmen gegen Altersarmut. „Aufgrund von kürzeren oder unterbrochenen Phasen der Erwerbsarbeit und schlechterer Bezahlung droht zukünftig vielen Menschen Armut im Alter“, analysierte der Abgeordnete. Deshalb setze sich die SPD für bessere Beschäftigungs¬verhältnisse ein: „Fair bezahlte Arbeit, die nicht krank macht und sich mit Weiterbildung verbindet, ist ein Schlüsselinstrument zur Wahrung des sozialen Standards im Alter“, führte Klaus Brandner aus.
Neben inhaltlichen Diskussionen stand für die Reisegruppe politische Bildung auf dem Programm: Im Kanzleramt wurden die Besucherinnen und Besucher über die Arbeitsroutinen der deutschen Bundesregierung informiert. Dazu erweiterten die Besuche von Museen und Ausstellungen den Horizont. „Wir konnten uns gut informieren und haben in Berlin viele neue Eindrücke gewonnen“, erklärte Uta Remfort.