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Pressemitteilung:

Blick auf die Fotoausstellung mit Kanzleramt im Hintergrund.
Berlin, 11. Februar 2012

Gesichter der ägyptischen Revolution vor dem Bundestag

SPD-Abgeordneter Klaus Brandner eröffnet Fotoausstellung „egypt reloaded“
Klaus Brandner (MdB) gemeinsam mit Mona Shahien (Goethe-Institut Kairo) und dem Fotografen Beshoy Fayez.
Klaus Brandner (MdB) gemeinsam mit Mona Shahien (Goethe-Institut Kairo) und dem Fotografen Beshoy Fayez.
Die ägyptische Revolution hat ihren Platz im Herzen Berlins: Auf dem Bürgerforum zwischen Bundeskanzleramt und Bundestag vermittelt die Fotoausstellung „egypt reloaded“ Eindrücke von den Protesten auf dem Tahrir-Platz. „Die Porträts zeigen die Gesichter der Revolution. Hier werden die Ziele und Träume der Menschen sichtbar, die für den Sturz der ägyptischen Diktatur gesorgt haben“, sagte Klaus Brandner. Der Gütersloher SPD-Bundestagsabgeordnete, Sprecher der Deutsch-Ägyptischen Parlamentariergruppe und Mitinitiator eröffnete die Ausstellung am Freitag, 10. Februar 2012, knapp ein Jahr nach dem Sturz des ägyptischen Machthabers Husni Mubaraks.

Die kreisförmige Freiluftausstellung zeigt auf der Außenseite 50 Schwarz-Weiß-Porträts von ägyptischen Frauen und Männern, die während der Proteste auf dem Tahrir-Platz Ideen für die Zukunft ihres Landes auf einem Blatt Papier festgehalten haben. Der Innenraum des Kreises gibt mit seinen 360°-Panoramen ein beeindruckendes Abbild „des revolutionären Wechselbads zwischen Hoffnung und Enttäuschung“, beschrieb Klaus Brandner. Ihm war wichtig, dass damit „die unvorstellbare Leistung der Protestierenden bei uns gewürdigt wird“. Die Ausstellung an dieser Stelle mache symbolisch deutlich, dass „wir die Menschen weiterhin unterstützen, die für ihr Land mehr Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit eingefordert haben und immer noch einfordern“, erläuterte der Bundestagsabgeordnete.



Sein Dank galt dem Fotografen-Ehepaar Angelika und Bernd Kohlmeier, die im Februar 2011 in die ägyptische Hauptstadt Kairo gereist waren, um die demonstrierenden Menschen zu porträtieren. Gemeinsam mit ägyptischen Partnern ist daraus ein Fotoprojekt geworden: Mona Shahien, die für das Goethe-Institut ein Dialogforum auf dem Tahrir-Platz organisierte, brachte das Fotografen-Ehepaar mit Beshoy Fayez zusammen. Der ägyptische Fotograf hat in Bildern Eindrücke der Demonstrationen festgehalten. „Ich bin dankbar, dass diese einmalige Kooperation zwischen deutschen und ägyptischen Fotografen zustande gekommen ist“, erklärte Klaus Brandner. Eine noch größere Freude sei es, dass die Ausstellung im Parlamentsviertel realisiert werden konnte.

Bis Mitte März ist „egypt reloaded“ für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos auf dem Bürgerforum zwischen Paul-Löbe-Haus und Kanzleramt zugänglich. Klaus Brandner hofft, dass dieser Zeitraum noch verlängert wird.

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