Meldung:
Kreis Gütersloh, 02. Februar 2012
Klaus Brandner ermöglicht Kathrin Trame ein Auslandsjahr in den USA
Als junge Botschafterin in die USA
Im August wird für Kathrin Trame ein Traum wahr: Die Schülerin der Gütersloher Janusz Korczak Gesamtschule verbringt ein Schuljahr in den USA. Ermöglicht wird ihr Aufenthalt durch das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des US-Kongresses und des Deutschen Bundestages. Klaus Brandner nominierte sie für dieses Austauschprogramm: „Ich freue mich, dass ich Kathrin diese Erfahrung ermöglichen kann. Als junge Botschafterin wird sie Deutschland gut repräsentieren“, erklärt der Gütersloher SPD-Bundestagsabgeordnete.
„Seit ich in der 9. Klasse bin, habe ich mich über die Möglichkeit informiert, im Ausland zur Schule zu gehen“, sagt Kathrin Trame. Es reizt sie, „mal etwas total Anderes zu erleben“. Bei ihrer Suche wurde sie auf das PPP aufmerksam. Damit können jedes Jahr jeweils 360 deutsche und amerikanische Jugendliche ein Jahr in der Ferne verbringen. Die Schülerinnen und Schüler gehen in dem Gastland zur Schule und wohnen in einer Gastfamilie. „Ich hab mich beworben und bin bei dem aufwändigen Auswahlverfahren in die Endauswahl gekommen“, erzählt die 15jährige.
Nach der unabhängigen Vorauswahl gehört die letzte Entscheidung den Abgeordneten. Aus einer Reihe anderer Bewerbungen entschied sich Klaus Brandner für die junge Rheda-Wiedenbrückerin: „Kathrin bringt Aufgeschlossenheit und Engagement mit. Ihr wird es leichtfallen, in den USA Anschluss zu finden und Kontakte zu knüpfen.“ Darauf freut sie sich schon jetzt: „Ich bin sehr gespannt auf alles.“ In welche Stadt sie komme, in welcher Familie sie leben wird und zu welcher Schule sie geht, werde sich in den nächsten Wochen noch entscheiden. Nur ihre erste Station steht schon fest: Ihr Einführungsprogramm wird in der US-Hauptstadt Washington D.C. stattfinden.
Für Klaus Brandner hat das PPP eine besondere Bedeutung: „Diese Kooperation zwischen dem amerikanischen und deutschen Parlament ist einzigartig. Gemeinsam geben wir jungen Menschen die Chance, eine befreundete Gesellschaft genauer kennenzulernen.“ Trotz aller Gemeinsamkeit unterscheide sich die amerikanische Lebensart von der deutschen. „Die Hilfsbereitschaft, die man dort oft erfährt, ist einzigartig“, berichtet der Abgeordnete aus eigener Erfahrung.