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Gütersloh, 14. August 2010

Fachgespräch bei Röver Ingenieurgesellschaft

SPD-Abgeordneter nimmt an Aktion des Verbandes Beratender Ingenieure (VBI) teil
Parlamentarier im Ingenieurbüro: Klaus Brandner (Mitte) mit Ralf Düspohl (links) und Wolfgang Brinkmann.
Die gemeinsame Frühstückspause ist bei der Röver Ingenieurgesellschaft in Gütersloh fester Bestandteil des Tagesablaufs, hier besprechen sich die Mitarbeiter, tauschen sich aus und informieren einander über aktuelle Projekte. Am Montag bereicherte ein ganz besonderer Gast die Expertenrunde: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner besuchte auf Einladung des Verbandes Beratender Ingenieure (VBI) das Büro. Mit den Geschäftsführern Ralf Düspohl und Wolfgang Brinkmann und ihrem Team sprach der Politiker über den Berufsstand und die besonderen Herausforderungen im Arbeitsalltag.

Über 40 Jahre schon gibt es die Röver Ingenieurgesellschaft, die ihre Büroräume in der Robtert-Bosch-Straße hat. „Wir sind ein unabhängiges Planungsbüro und haben langjährige Erfahrung in der Beratung, Planung und Baubetreuung für die Bereiche Straßenbau, Straßenraumgestaltung, Siedlungswasserwirtschaft, Erschließung und Ingenieurvermessung“, stellte Ralf Düspohl das Unternehmen vor. Seit 2003 leitet er zusammen mit Wolfgang Brinkmann die Gesellschaft, zum Team gehören Mitarbeiter aus dem Bereich Bauingenieurwesen, Architektur und Vermessungstechnik.
Sie alle hießen am Montag Klaus Brandner willkommen und nutzen die Chance, sich mit dem Parlamentarier auszutauschen. „Spektakuläre Brücken, energieeffiziente Gebäude und Emissionsreduzierung bei Industrieanlagen sind nur Beispiele für die Leistung freiberuflicher Ingenieure“, wusste Klaus Brandner über den Umfang und Anspruch an den Berufsstand Bescheid. „Im Kreis Gütersloh waren und sind sie an zahlreichen Projekten beteiligt wie die Umgestaltung der Münsterstraße in Gütersloh oder der Ortsdurchfahrt Kaunitz.“ Um immer auf dem neusten Stand zu sein und dem Kunden bestmögliche Qualität und innovative Ideen bieten zu können, setzen die Geschäftsführer Brinkmann und Düspohl auf die regelmäßige Weiterbildung ihres Teams. „Als engagierte Planer verkaufen wir Ideen und für deren Umsetzung brauchen wir die nötigen technischen Kenntnisse“, schilderte Ralf Düspohl. Die Geschwindigkeit in der Branche habe sich in den vergangenen Jahren extrem gesteigert, waren sich die Röver-Mitarbeiter einig und betrachteten diese Entwicklung auch kritisch: „Wenn ein Projekt zum Beispiel von einer Stadt beschlossen ist, soll es am besten gleich morgen fertig sein.“
Klaus Brandner redete mit dem Team außerdem über die Auswirkungen des von der Vorgängerregierung beschlossenen Konjunkturpaketes. „Wir haben uns bewusst entschieden, nicht den allgemeinen Konsum zu fördern, sondern in die nachhaltigen Entwicklungen vor Ort zu investieren.“ So erhielten im vergangenen Jahr auch zahlreiche Ingenieurbüros wie Röver mehr Aufträge. Dabei sei leider nicht immer die Transparenz gegeben, warum man ein Projekt nicht bekommt, merkte Ralf Düspohl an.
Zwei Stunden nahm Klaus Brandner sich Zeit, um bei Röver zur erfahren, welche Fragestellungen und Herausforderungen den mittelstandsgeprägten und kreativen Berufsstand beschäftigen. „Ich finde es toll, dass ein offenes und konstruktives Gespräch mit allen Mitarbeitern entstanden ist“, resümierte der SPD-Bundestagsabgeordnete bei der Verabschiedung. Einige Hinweise für seine Arbeit nahm er mit in die Hauptstadt und Wolfgang Brinkmann betonte: „Wenn Sie mal Beratungsbedarf haben, sind Sie herzlich bei uns willkommen.“


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