Meldung:
Berlin, 29. Juni 2010
Akademische Aufbauaktivitäten in Afghanistan wichtig
Brandner im Gespräch mit dem Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD)
„Akademischer Wiederaufbau in Afghanistan“ – über dieses Thema sprach der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner mit Experten des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD). „Der engen kulturellen Beziehungen zu Afghanistan reichen zurück bis in die Zwanziger Jahre“, schildert Klaus Brandner die Verbundenheit Deutschlands zu dem Land. Als Mitglied des Haushaltsausschusses ist er Berichterstatter für den Einzelplan des Auswärtigen Amtes und weiß um die Relevanz der Aktivitäten rund um den akademischen Wiederaufbau des Landes. „Durch die Schaffung und Förderung akademischer Strukturen unterstützen wir den Demokratisierungsprozess vor Ort“, ist Brandner überzeugt.
„Aktivitäten müssen an das Land und die Gegebenheiten dort abgepasst werden – der DAAD hat in diesem Arbeitsfeld große Kompetenz und langjährige Erfahrungen vorzuweisen“, erklärt Brandner, was für ihn die Gemeinschaftseinrichtung der Deutschen Hochschulen und der Studierendenschaften ausmacht. Viele kennen den DAAD vordergründig als Stipendiengeber für deutsche Studierende, die im Ausland studieren, darüber gehen die Tätigkeitsbereiche der Organisation aber weit hinaus. Seit September 2005 unterhält der DAAD ein am afghanischen Hochschulministerium in Kabul angesiedeltes Koordinierungsbüro, diese Präsenz wird ergänzt durch Lektorate und Langzeitdozenturen.
Über die Entwicklungen im Land und den Stand in einzelnen Projekten berichteten DAAD-Generalsekretär Dr. Christian Bode und andere Experten bei der Veranstaltung mit Klaus Brandner. Der nahm sich viel Zeit für die Auseinandersetzung und freute sich über die erfolgreichen Aufbauaktivitäten in Afghanistan. „Die Verbesserung der Lehre wirkt sich direkt auf die gesamte Gesellschaft aus, die Studierenden sind künftige Entscheidungsträger, Multiplikatoren und Führungskräfte und werden so auf die Verantwortung für die Gestaltung einer demokratischen Zivilgesellschaft vorbereitet“, stellte Brandner heraus. Dafür sei eine Organisation wie der DAAD genau der richtige Partner.
Links:Die Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern
Deutscher Akademischer Austausch Dienst