Pressemitteilung:
Gütersloh-Berlin, 27. April 2010
Delegation des Kattenstrother Schützenthrons im Deutschen Bundestag
Klaus Brandner empfängt das Kaiserpaar Bollkämper
Eine Delegation des Kattenstrother Schützenvereins mit Vorsitzendem Wolfgang Bultmann und dem Kaiserpaar Petra und Frank Bollkämper an der Spitze besuchte den heimischen Abgeordneten Klaus Brandner in Berlin. „Das jahrzehntelange bürgerschaftliche Engagement in Kattenstroth ist bemerkenswert“, findet Klaus Brandner. „Das Schützenbrauchtum ist ein Ort des Miteinanders, der Mitverantwortung, des Mithandelns und Mitgestaltens. Hier steht und hält man zusammen und das über alle Generationen und gesellschaftlichen Schichten hinaus.“ Besonders über die intensive Jugendarbeit redete Brandner mit den Schützen. Junge Menschen lernen im Verein Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen, soziale Kompetenz und den Wert des Gemeinsinns.
„Die Jugend ist ein wichtiger Bestandteil unseres Vereins, es steht nicht nur der Schießsport im Vordergrund, sondern auch viele andere Aktivitäten wie beispielsweise Ferienfreizeiten“, schilderte Bultmann, wie er uns seine Schützenbrüder und –schwestern Nachwuchsarbeit gestalten. Im Rahmen der umfassenden Besichtigung des Deutschen Bundestages war auch die anstehende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein Thema beim Besuch der Kattenstrother in der Hauptstadt. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass die geplanten Steuersenkungen von Schwarz-Gelb ihren Sinn völlig verfehlen. Würde es dabei bleiben, fehlt am Ende das Geld in den Städten und Gemeinden, in den Kitas, den Freiwilligen Feuerwehren und den Vereinen. Sinnvoll sei dagegen eine stärkere Unterstützung und Herausstellung des Ehrenamtes. Einsatz im Sport- oder Karnevalsverein, in Chören, Orchestern oder eben bei den Schützen sei genauso wichtig wie in der Feuerwehr, im Rettungsdienst oder in der Kirchengemeinde. „Das ehrenamtliche Engagement in allen unterschiedlichen Bereichen muss gefördert werden und verdient Anerkennung“, wies Brandner darauf hin, dass bürgerschaftliches Engagement viele Gesichter hat. „Es reicht nicht aus, punktuell einzelne Gruppen hervorzuheben und alle anderen zu vergessen.“