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Meldung:

Kreis Gütersloh, 16. Oktober 2009
Brandner bei IG Metall Senioren

Was von dieser Regierung zu erwarten ist – oder auch nicht

„Was erwarten Senioren nach der Bundestagswahl?“
Klaus Brandner (Mitte) im Kreis der IG Metall Senioren.
„Die SPD und Klaus hätten ein anderes Ergebnis verdient gehabt“, mit diesen Worten begrüßte Herbert Bertram, der Sprecher des Seniorenarbeitskreis der IG Metall, Klaus Brandner zur Veranstaltung „Was erwartet Senioren nach der Bundestagswahl?“. Das Gesamtergebnis für die Partei sei unbefriedigend, aber mit seinem Ergebnis könne Klaus Brandner sich sehen lassen. Seine Kompetenz und Verlässlichkeit kennen die Metaller aus jahrlanger Zusammenarbeit. „Das ändert aber nichts an dem unbefriedigenden Gesamtergebnis“, sagte Brandner. „Ich nehme die Oppositionsrolle an und werde schwarz-gelb kritisch begleiten.“ Das hielten viele der Senioren für nötig.
„In einer Zeit der größten Finanz- und Wirtschaftskrise wählt die Mehrheit eine konservative-liberale Regierung, von der nicht zu erwarten ist, dass sie die Ursache der Krise wirklich beheben kann und will“, fasste Klaus Brandner in Worte, was ihn nachdenklich macht. Die Senioren der IG Metall, die mit rund 2500 Mitgliedern eine der größten Seniorenvereinigungen im Kreis Gütersloh darstellen, begleitet der Abgeordnete schon viele Jahr und nimmt aus den konstruktiven Gesprächen Anregungen für seine Arbeit mit nach Berlin.
„Wir haben für dich geworben und versucht, schwarz-gelb zu verhindern“, berichteten die Senioren von ihrem Engagement im Wahlkampf. Diese persönliche Unterstützung von vielen Seiten sieht Klaus Brandner auch in seinen Direktstimmenergebnissen, insgesamt erhielt er 32,29 Prozent der Stimmen und liegt so 6,7 Prozent vor dem Ergebnis der SPD im Kreis. Seit 1998 verzeichnet er einen stetig wachsenden Abstand zum Ergebnis seiner Partei in der Region. Brandner kam zu dem Schluss: „In der Arbeits- und Sozialpolitik wurden und werden uns gute Kompetenzen zugeschrieben, das reicht aber augenscheinlich nicht aus – mit unseren Antworten zum Beispiel in der Finanz- und Wirtschaftspolitik sind wir nicht auf genügend Resonanz gestoßen.“
Jetzt aber gelte es, in die Zukunft zu schauen und CDU/CSU und FDP auf die Finger zu schauen. „Die Kanzlerin hat versprochen, es gibt keine Einschränkungen beim Mindestlohn, der Kündigungsschutz bleibt und auch die Mitbestimmung soll gesichert bleiben“, wies der SPD-Abgeordnete auf für ihn wesentliche Punkte hin. Mit den Senioren tauschte Klaus Brandner sich intensiv über die Versprechungen in den Wahlprogramm der nun bald regierenden Parteien aus und hinterfragte viele der dort getroffenen Aussagen. „Wenn jetzt zum Beispiel von sozialen Verbesserungen geredet wird, dann kann ich nur ganz klar sagen, was Hartz IV betrifft könnten diese schon Wirklichkeit sein, wenn CDU/CSU sich nicht die letzten Jahre gesperrt hätten“, betonte der Abgeordnete. „Lasst euch durch die Aussagen nichts vormachen.“
In Sachen Rente beruhigte Klaus Brandner die Senioren: „Die Beitragsobergrenzen von höchstens 20 Prozent bis 2020 und 22 Prozent bis 2030 können eingehalten werden“, berichtete er SPD-Abgeordnete. „Die Rentenfinanzen sind gut geordnet, trotz Krise bleibt die Finanzentwicklung der Rentenversicherung stabil.“ Die Rentner bräuchten nach einem langen Arbeitleben keine Sorge haben, dass ihre Renten gekürzt werden.
Klaus Brandner versprach den Senioren auch für die kommenden Jahre seine volle Unterstützung: „Ich werde euch weiter als Abgeordneter vor Ort zur Seite stehen und bei Problemen und Fragen als Ansprechpartner für euch da sein – daran wird die Oppositionsrolle nichts ändern.“ Die große Zustimmung zu seiner Person und seinen Kompetenzen die sich im Erststimmenergebnis zeige, nimmt Brandner als Auftrag weiter mit maximalem Einsatz für die Bürger im Kreis zu arbeiten.


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