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Meldung:

Halle, 24. August 2009

In Köpfe und Herzen der Kinder investieren

Franz Müntefering beim Familienfest der SPD Halle
Herzlichen Glückwunsch: Klaus Brandner und Franz Müntefering mit der kleinen Amelie.
„Die Kanzlerin sagt, es sei unredlich, dass Ziel zu haben, vier Millionen Arbeitsplätze abzubauen. Ich sage: Der Kampf um jeden Arbeitsplatz ist wichtig – wer das nicht versteht und dieses Ziel nicht nach vorne stellt, der hat es nicht verdient, an der Spitze dieses Landes zu stehen“ – Franz Müntefering ist bekannt für seine kurzen, treffenden Worte, die er auch beim Familienfest der SPD Halle am Sonntag fand und für die er den langen Applaus von 200 Besuchern erheilt. Klaus Brandner freut sich, dass es geklappt hat, den Parteichef zusammen mit den engagierten Sozialdemokraten vor Ort in der Region zu holen.

Für die kleine Amelie wurde ihr sechster Geburtstag ganz anders als ihre anderen: An ihrem Ehrentag besuchte sie zusammen mit ihrer Familie das Familienfest in Halle- eine Hüpfburg und eine Kegelbahn hat sie normalerweise nicht zum Kindergeburtstag bei sich Zuhause. Neben den tollen Spielmöglichkeiten und den Leckereien an Essens- und Getränkeständen bekam Amelie noch eine Überraschung: Franz Müntefering und Klaus Brandner gratulieren dem kleinen Ehrengast und gaben Autogramme ins Poesiealbum.
Dass auch der Nachwuchs an Politik herangeführt wird und für ihn etwas getan wird, finden die Haller Sozialdemokraten wichtig, deshalb luden sie die ganze Familie an den Bahnhof ein, einen unvergesslichen tag zu verbringen. „Demokratie ist wählen gehen“, betonte Müntefering, wie wichtig die Teilhabe an Gesellschaft ist und damit auch der Gang zur Urne. Wichtig seien aber auch die zahlreichen Ehrenamtliche, die sich an unterschiedlichsten Stellen einbringen. „Wir brauchen in der Gesellschaft Menschen, die sich engagieren – Menschen brauchen Menschen“, sagte der Parteichef. Er kritisierte: „Es gibt in Deutschland zu viele, die auf der Tribüne sitzen, die nur zugucken und alles besser wissen, aber selbst nicht die Ärmel hochkrempeln.“ Der Dank des Politikers galt den Bürgern, die ein Ehrenamt ausfüllen.
In seiner Rede stellte Franz Müntefering klar heraus, wofür er und seine Partei steht: Für Mindestlöhne, für den Einsatz von erneuerbaren Energien, für den Kampf um mehr Arbeitsplätze, für beitragsfreie Bildung, für familienfreundliche Lebensbedingungen, für die Gleichberechtigung von Mann und Frau und vieles mehr. „Und wir sind auch dafür, dass Paare, die mehr als 20.000 Euro im Monat verdienen zwei Prozent mehr Steuern zahlen – dieses Geld investieren wir dann in die Köpfe und Herzen der Kinder“, führte der Parteichef aus. Es sei unbedingt nötig, in den Nachwuchs und in dessen Bildung zu investieren.
Die lang erkämpften Erfolge will sich Franz Müntefering nicht zerstören lassen: „Wir haben in Deutschland Arbeitnehmerrechte, die die FDP sehr gerne frisieren will – das lassen wir aber nicht zu.“ Für den Kreis Gütersloh und Klaus Brandner wünschte sich der Sozialdemokrat eines: „Sorgt dafür, dass Klaus Brandner direkt nach Berlin gewählt wird, die Fraktion hört auf ihn, die Kollegen wissen, wenn er sich äußert, hat er Ahnung und weiß bescheid.“
Nach den offiziellen Reden nahm sich der Parteichef Zeit, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, stärkte sich bei Pommes und Bratwurst am Stand der gab und genoss die familiäre Atmosphäre, für die Ortsvereinsvorsitzende Ulrike Sommer und ihre Genossen sorgten.


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