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Meldung:

Kreis Gütersloh, 21. August 2009

Kurzarbeit und Abwrackprämie trugen zur Standortsicherung bei

Klaus Brandner besucht Firma Lear in Rietberg
Mitarbeiter Erol Gültekin (li.) zeigt dem Betriebsratsvorsitzenden Ralf Stubbe, Klaus Brandner und Werksleiter Roland Streubel seinen Arbeitsplatz.
Rietberg. 450 Menschen arbeiten bei der Firma Lear Corporation am Standort Rietberg. Obwohl der amerikanische Mutterkonzern Insolvenz anmeldete, hält sich der Standort Rietberg bisher gut. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner besuchte am Mittwoch den Betrieb und sprach mit Werksleiter Roland Streubel und dem Betriebsratsvorsitzenden Ralf Stubbe.

„Die Kurzarbeit war ein wichtiger Beitrag zur Standortsicherung, die Abwrackprämie hat uns vor schlimmerem verschont“, schilderte Roland Streubel, der unterstrich, dass Lear von den Entscheidungen profitiert habe, die Klaus Brandner auf Bundesebene mit verantwortete. Als Zulieferer für die Automobilbranche habe es Lear in diesen Tagen nicht einfach, durch die Vielfalt der angebotenen Produkte gehe es dem Unternehmen aber nicht so schlecht wie anderen in diesem Bereich. Rietberg ist einer von 210 Standorten in 36 Ländern weltweit; insgesamt rd. 80.000 Mitarbeiter sind bei der Lear Corporation beschäftigt.
„Die Krise hat auf den Markt in Deutschland nicht so durchgeschlagen, wie anderswo“, so Brandner. Grund dafür sei auch die zügige Weichenstellung der Bundesregierung. Mit dem Werk in Rietberg fühle er sich schon lange Jahre verbunden, aus seiner Zeit als IG Metall-Bevollmächtigter kenne er zahlreiche Mitarbeiter und die Strukturen des Produzenten für Sitzsysteme für PKWs und LKWs. Mit Freude hörte Klaus Brandner, dass die Ausbildung bei Lear nicht in Vergessenheit gerate, sondern die Plätze in manchen Bereichen sogar aufgestockt werden sollen. „Das ist gut für die jungen Menschen in der Region und wichtig für die Firma, denn in Zukunft werden Fachkräfte knapp“, sagte der Abgeordnete, der sich mit besonderem Engagement für gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen einsetzt.
Gemeinsam mit Werksleiter und Betriebsratsvorsitzendem besichtigte Klaus Brandner bei seinem Besuch auch die Produktionshallen und nutzte die Zeit, mit Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.


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