Meldung:
Versmold, 02. August 2009
Startschuss für den Bau des Versmolder Stadtrings
Staatssekretär Klaus Brandner und andere Ehrengäste greifen zum Spaten
Nach 45 Jahren war es in Versmold am Freitag endlich soweit: Nach langem Behördenmarathon ist der Stadtring nun kein Projekt auf dem Papier mehr, sondern nimmt ab jetzt konkrete Formen an: Klaus Brandner hatte zum offiziellen Baubeginn die Ehre, einen ersten Spatenstich zu setzen und freute sich für Bürgermeister Thorsten Klute und seine Bürger: „Der Einsatz der Akteure hier vor Ort zahlt sich nun aus.“ Schon im Sommer soll der erste Abschnitt der Umgehungsstraße befahrbar sein.
Anwohner, Politiker, Behördenvertreter und Mitarbeiter der Firmen, die sich am Projekt Stadtring beteiligen – rund 50 Besucher kamen am Freitag zur Veranstaltung an der B476. Für den ersten Streckenabschnitt von dort bis hin zur Laerstraße sind 4,9 Millionen Euro eingeplant. 1,55 Millionen werden von der Stadt übernommen, der Rest kommt aus Bundesmitteln. „Dieses Projekt wurde über die Jahre von allen Parteien vorangetrieben“, schilderte Thorsten Klute. Der Baustart zeige, dass sich die ostwestfälische Sturheit durchaus an Stellen wie dieser bewähre.
Begonnen wird in dieser Woche mit der Erstellung eines Kreisverkehrs mit einem Durchmesser von 40 Metern an der Borgholzhauser Straße (B476) in der Höhe der Straße „Brink“. Bis November soll dieser Arbeitsschritt beendet sein. Über den Kreisverkehr wird der Stadtring kurz vor dem Ortseingang an die Bundesstraße angebunden und führt über 1,75 Kilometer über die Rothenfelder Straße bis zur Laerstraße und schließt dort an das Industriegelände an. In diesem Rahmen beginnt nun auch der Bau von zwei Aabach-Brücken, die bis Januar fertig sein sollen. „Im Frühjahr 2010 soll der Anschluss an die Rothenfelder Straße stehen, im Sommer die Laerstraße erreicht sein, mit dem Bau der dortigen Kreuzung wird das Projekt im Frühjahr 2011 abgeschlossen“, erklärte Fachbereichsleiter Hartmut Lüdeling.