Pressemitteilung:
Gütersloh-Berlin, 06. Juli 2009
Nächtliche Stadtbesichtigung mit Klaus Brandner inklusive
Bürger aus dem Kreis drei Tage zu Gast beim Staatssekretär in Berlin
In der vergangenen Woche fuhren 45 Bürger aus dem Kreis Gütersloh zusammen in die Hauptstadt. Gemeinsam hatten sie lediglich eine Einladung von Klaus Brandner, der sich damit für ihr ehrenamtliches Engagement bedankte. Nun gibt es zwischen ihnen weitere Berührungspunkte: Die Teilnehmer teilen Erinnerungen an drei unvergessliche Tage und Kontakte, die sicherlich bestehen bleiben.
Klaus Brandner persönlich hieß seine Reisegruppe am ersten Tag an seinem Arbeitsplatz im Bundsministerium für Arbeit und Soziales willkommen. Bei der Vorstellungsrunde zeigte sich vor allem, dass zahlreiche der Mitreisenden ehrenamtlich aktiv sind: Es waren Vertreter von Heimatvereinen, Sportvereinen, der Feuerwehr, der DLRG, von Kolping und anderen mitgereist. „Unsere Gesellschaft lebt vom Engagement der Menschen, die Verantwortung übernehmen und für die Gemeinschaft etwas leisten – mit der Einladung zu dieser Fahrt möchte ich mich für Euren Einsatz bedanken“, erklärte Brandner. Für ihn seien aktive Bürger das Fundament der Demokratie, sie gestalten die Gesellschaft durch ihren Einsatz mit und machen sie zu dem, was sie ist. Es wurden auch Entwicklungen angesprochen, die den Abgeordneten Brandner beunruhigen. „Dazu gehört für mich zum Beispiel die niedrige Wahlbeteiligung bei der Europawahl“, stellte Brandner heraus. „Wahlen sind die direkte Chance, auf Politik Einfluss zu nehmen und sie sind ein Grundpfeiler dieses Systems. Ich kann nur an alle Bürger appellieren, von diesem Recht Gebrauch zu machen.“ Intensiv diskutierte der Verler mit seinen Besuchern über das Thema Politikverdrossenheit, Ehrenamt und Gesellschaftsentwicklung.
Für seine Gäste aus dem Kreis nahm Klaus Brandner sich viel Zeit: Nach dem Austausch im Ministerium und dem gemeinsamen Abendessen in der Osteria Caruso - seinem Berliner Lieblingslokal, wie er verriet - nahm der Sozialdemokrat noch einige Teilnehmer mit auf einen kleinen nächtlichen Spaziergang durch Berlin. Dabei stellte der Parlamentarische Staatssekretär unter Beweis, dass er sich nicht nur gut in der Hauptstadt auskennt, sondern auch viel über sie weiß. Er erzählte Anekdoten zu bedeutsamen Orten und beantwortete Fragen. „Das könnte er auch beruflich machen“, zeigte sich Bernd Marx, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Gütersloh, beeindruckt. Auch im Reichstag führte Brandner seine Reisegruppe persönlich durch die Räumlichkeiten, bevor die Teilnehmer ihren Platz auf der Besuchertribüne einnahmen und er sich neben Finanzminister Peer Steinbrück auf der Regierungsbank niederließ.
Neben der Auseinandersetzung mit dem politischen Berlin und der Tätigkeit ihres Abgeordneten standen für die Teilnehmer der Fahrt noch einige andere Aktivitäten auf dem Programm: Zum 20. Jahrestages des Mauerfalls stand ein Tag ganz im Zeichen der Geschichte rund um die Berliner Mauer. Zuerst besichtigten die Gäste das Dokumentationszentrum Berliner Mauer an der Bernauer Straße, dann nahmen sie an der Führung „Grenz-Wege im Weltkulturerbe“ im Park Babelsberg teil. Die Anlage, die heute harmonisch und geschlossen wirkt, hatte noch vor zwei Jahrzehnten die 3,60 Meter hohe Mauer durchschnitten und die Lebenswelten der Deutschen in Ost und West getrennt. Beim Spaziergang durch die historischen Gärten entlang des Wannsees erfuhren die Berlinbesucher, wie das Leben in dieser Grenznähe für die Menschen war.
„Soviel kann man kaum sonst in drei Tagen erleben“, waren sich die Bürger aus dem Kreis am Ende einig. „Wirklich toll, was wir alles gesehen und erfahren haben.“ Besonders erfreut zeigten sie sich über den intensiven Austausch, für den sich Klaus Brandner immer wieder Zeit nahm. „Das funktioniert nur, wenn man auch Spaß an der Arbeit hat“, versicherte Klaus Brandner ihnen. Kompetent und ausführlich beantwortete der Abgeordnete alle an ihn gerichteten Fragen, gab Einschätzungen und Einblicke in politische Prozesse. „So engagiert kenne ich ihn, auch im Kreis Gütersloh setzt er sich in gleicher Weise für die Belange der Bürger ein“, schilderte Ulrike Nikel, Leiterin der DB-Agentur in Halle.