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Pressemitteilung:

Halle, 23. Juni 2009

Karten und Beratung vom Menschen und nicht vom Automaten

DB-Agenturinhaberin Ulrike Nikel begrüßt Bundestagsabgeordneten Klaus Brandner am Haller Bahnhof
Viel zu tun: Bei seinem Besuch in Halle konnte sich Klaus Brandner überzeugen, dass es für Ulrike Nikel in ihrer Agentur viel zu tun gibt.
Seit gut drei Wochen ist Ulrike Nikel inzwischen Leiterin der DB-Agentur in Halle – die Glückwünsche zum wieder aufgenommenem Betrieb und zur neuen Position nehmen kein Ende. Viele Besucher kommen vorbei und heißen die Harsewinklerin willkommen, bringen ihr Blumen und übermitteln ihr die besten Wünsche für ihre Tätigkeit. Auch SPD-Bundestagsabgeordneter Klaus Brandner besuchte die engagierte Familienmutter, er hatte sich nach dem Tod von Michael Hörmann und der Schließung der Agentur in Berlin dafür eingesetzt, dass Ulrike Nikel so schnell wie möglich den Betrieb aufnehmen kann.

„Frau Nikel, schön, dass sie uns erhalten geblieben sind – ich hab ihnen etwas mitgebracht“, verkündet eine Kundin und zaubert einen farbenfrohen Blumenstrauß aus ihrer Tasche. „So etwas passiert momentan häufiger“, schildert die DB-Agenturleiterin strahlend. Seit 1. Juli ist sie offiziell Chefin des Büros am Haller Bahnhof. Fahrkarten für Bus und Bahn, die Buchung kompletter Reisen inklusive Hotels und Auskünfte zu Fahrplänen und Routen gibt es dort für die Bürger kostenlos.
„Es ist schön zu sehen, wie glücklich sie in ihrem Beruf sind und dass sich hier alles zum Guten gewendet hat“, findet Klaus Brandner. „Die vielen zufriedenen Kunden zeigen, dass Frau Nikel ihre Arbeit gut macht und gebraucht wird.“ Das zeigten die Bürger auch mit den rund 2000 Unterschriften, die sie gegen die Schließung der Agentur nach dem Tod von Michael Hörmann sammelten. Brandner hofft, dass die Deutsche Bahn aus den Vorfällen in Halle lernt: „Für solche Fälle muss es eine mobile Einsatztruppe geben, die vorübergehend den Betrieb übernimmt und keinen Automaten, über den der Alltagsbetrieb plötzlich laufen soll.“ Der Politiker lobte das gemeinschaftliche Engagement aus der betroffenen Bürgerschaft, nur gemeinsam sei es möglich gewesen, eine so schnelle Übernahme zu ermöglichen.
Fünf Jahre arbeitet Ulrike Nikel schon in der Haller DB-Agentur, Michael Hörmann lernte sie damals an. „Wir haben viele Stammkunden, darunter auch Gruppen, die auf uns angewiesen sind, wie Behinderte, denen wir für die Zugwechsel Umsteighilfen organisieren“, berichtete Nikel über die Wichtigkeit von Service und guter Organisation. Sie bedankte sich herzlich bei Klaus Brandner für seinen Einsatz in der Hauptstadt und freute sich, dass dieser nachfragte, ob der Betrieb wieder läuft.


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