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Pressemitteilung:

Gütersloh, 04. Juni 2009

Demographie ist ein Thema, das uns alle angeht

Staatssekretäre Kasparick und Brandner zu Besuch bei Bertelsmann Stiftung
Zu Gast bei der Bertelsmann Stiftung: Die Staatssekretäre Brandner und Kasparick.
Das Thema Demographie war es, dass Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, nach Gütersloh brachte: Zusammen mit dem heimischen Abgeordneten Klaus Brandner besuchte der Politiker die Bertelsmann Stiftung, um dort mit Experten über die aktuellen Projekte rund um den demographischen Wandel ins Gespräch zu kommen. „Das ist ein Thema, das uns alle angeht und jeden Lebensbereich berührt“, waren sich die Männer einig.

Schon frühzeitig machte die Bertelsmann Stiftung 2003 die „Aktion Demographischer Wandel“ zu einem Leitprojekt des Hauses, seitdem befassen sich Experten in verschiedensten Projekten rund um das Themengebiet mit Auswirkungen, Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten. „Wir begreifen den demographischen Wandel als Chance und Treiber gesellschaftlicher Innovation und wollen mit geeigneten Instrumenten eine prospektive Politik in Bund und Ländern unterstützen“, erklärte Andreas Esche, Leiter der Aktion Demographischer Wandel im Gespräch mit Kasparick und Brandner.
Auf die Arbeitsfelder der beiden Staatssekretäre hat der demographische Wandel mit all seinen Nebenwirkungen großen Einfluss: „Wenn es um Stadtentwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen vor Ort geht, betrachten wir dabei die sich verändernden Altersstrukturen und Bevölkerungsgrößen, die sich in Zukunft gravierend verändern“, berichtete Ulrich Kasparick aus dem Ministeriumsalltag. Die Menschen werden immer älter, es kommen durch die niedrige Geburtenrate immer weniger Personen in den Arbeitsmarkt und die Zahl der Rentenempfänger steigt. Die prognostizierte Entwicklung prägt auch die Arbeit von Klaus Brandner. Der Verler erläuterte einige Maßnahmen, die er versucht voranzutreiben: „Ziel der Politik muss es sein, Ältere länger im Erwerbsleben zu halten und ältere Arbeitslose wieder in den Beruf zu bringen, außerdem müssen mehr Frauen in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden, die jüngere Generation angemessen qualifiziert werden und die Zuwanderung von Fachkräften und Akademikern erleichtert werden.“
Die Stiftungsmitarbeiter Andreas Esche, Andre Schleiter. Carsten Große Starmann und Ole Wintermann stellten den beiden Politikern bei dem Treffen ausführlich die facettenreichen Projekte wie zum Beispiel den die Internetplattform „Wegweise Kommune“ und den Demographiemonitor vor und kamen darüber ins Gespräch. „Der demographische Wandel ist mittlerweile zu einem gesellschaftspolitischen Großthema geworden, das oftmals mit aktuellen Problemen in Wirtschaft und Gesellschaft in Zusammenhang gebracht wird“, berichteten die Referenten. Dabei stehe die eigentliche demographische Belastungsprobe noch bevor und dafür sei es äußerst wichtig, Handlungskonzepte zu erarbeiten. Mit ihrer Arbeit unterstützen Andreas Esche und seine Kollegen nicht nur Kommunen und Bürger, sondern auch die Politik. Ulrich Kasparick bewertete das Zusammentreffen als äußert gelungen, er betonte: „Die Bertelsmannstiftung hat sich auf dem Gebiet des Demographischen Wandels einen Expertenstatus erarbeitet, der bundesweit anerkannt und geschätzt wird. Ich freue mich darauf, mich auch in Zukunft mit der Stiftung in fachpolitischen Fragen austauschen zu können.“


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