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Pressemitteilung:

Kreis Gütersloh, 05. Mai 2009

„Akteure vor Ort unverzichtbar für eine lebendige Demokratie“

Klaus Brandner lud Wegbegleiter und Freunde drei Tage nach Berlin ein
Genossen die Zeit in Berlin: Klaus Brandner lud 50 Sozialdemokraten aus dem Kreis Gütersloh in die Hauptstadt ein.
Ehrenamtliche Akteure prägen das kommunale Leben wesentlich mit – ob im Kirchenchor, im Sportverein oder bei der Feuerwehr, die Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen, sind vielfältig. Ein wichtiger Bereich ist das politische Geschehen, zahlreiche Bürger engagieren sich im Ortsverein, Rat oder Stadtverband für ihre Partei. „Diese Akteure sind unverzichtbar für eine lebendige Demokratie“, weiß der Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner, der selbst einmal als Ehrenamtlicher seine politische Laufbahn begann. Als Dankeschön für ihren Einsatz lud er 50 Sozialdemokraten aus dem Kreis Gütersloh ein, ihn drei Tage in der Hauptstadt zu besuchen.

„Ich mache nun mal das Licht aus – es hat doch keiner von Ihnen Angst?“, in diesem Moment erlischt die Taschenlampe des jungen Mannes, der Heiko Hartleif, Vorsitzender der SPD Steinhagen, Adolf Großmann, Vorsitzender der SPD Verl und einige andere Genossen durch das unterirdische Berlin führt. Die Luft ist staubig, ein Notausgangsschild flackert grün über einer Tür in einer Ecke des dunklen Bunkers, man hört die U-Bahn wenige hundert Meter weiter vorbeirauschen. „Die Führung durch die Berliner Unterwelten war sehr fesselnd“, schwärmten die Teilnehmer als sie wieder im Sonnenschein über der Erdoberfläche angekommen waren.
Dieses Erlebnis war einer der zahlreichen Programmpunkte. Der Besuch der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“, eine Stadtrundfahrt und eine Führung durch die Gedenkstätte des Deutschen Widerstandes gehörten außerdem dazu. Einen Einblick in den beruflichen Alltag ihres Abgeordneten erhielten die Besucher im Ministerium für Arbeit und Soziales, in dem Klaus Brandner als Parlamentarischer Staatssekretär an der Seite von Olaf Scholz fungiert. Der Verler begrüßte die Genossen außerdem in den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages – mit drei Millionen Besuchern ist das Reichstagsgebäude das meistbesuchte Parlament weltweit – aber nur wenige Besucher haben das Glück wie die Gäste aus Gütersloh und Umgebung, hinter die Kulissen zu blicken. Brandner führte sie in einen Ausschusssaal, zeigte ihnen die Fraktionsebene und die Häuser mit den Abgeordnetenbüros.
„Mir ist wichtig, dass ihr wisst, was ich hier tue“, betonte der Abgeordnete im persönlichen Gespräch. „Trotz engen Terminkalenders versuche ich euch stets darüber auf dem Laufenden zu halten, was in Berlin passiert und ebenso regelmäßig bei euch vor Ort präsent zu sein.“ Der Verler tauschte sich mit den Reisenden intensiv über aktuelle Themen wie die Finanzkrise und Wahlen aus und nahm sich auch Zeit für informelle Gespräche.
Für den Besuch im Willy-Brandt-Haus organisierte er einen ganz besonderen Referenten: Kajo Wasserhövel, Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfmanager der SPD. „Wir sind fähig zu überraschen“, betonte er im Gespräch über die Europawahl-Plakate und forderte von den Sozialdemokraten aus dem Kreis Unterstützung, Anregungen und Kritik ein. Wasserhövel pflichtete Klaus Brandner bei, der herausstellte: „Politische Kommunikation findet Zuhause auf den Marktplätzen statt - es kommt auf Engagement und Begeisterung für eine Idee an.“ Die SPD streite für klare Regeln für die Finanzmärkte und die Wirtschaft, eine entschlossene Bildungspolitik, die niemanden zurücklässt, gute Arbeit mit einem gesetzlichen Mindestlohn, mehr Unterstützung für Familien und die echt Gleichstellung von Mann und Frau.
„Ein toller Abschluss für eine großartige Fahrt“, resümierte Ulla Ecks, stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende, im Anschluss und sprach damit auch für ihre Mitreisenden. „So viel sehen und erleben – das wäre ohne Klaus Brandner gar nicht möglich gewesen.“


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