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Pressemitteilung:

Kreis Gütersloh, 16. April 2009
Besuch aus dem Wahlkreis

Drei ereignisreiche Tage in Berlin

Besucherinnen u. Besucher aus dem Kreis Gütersloh vorm Reichstag
Unvergessliche Tage in Berlin haben 50 Bürger aus dem Kreis Gütersloh, vom 6. bis 8.April 2009, auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs und Bundestagsabgeordneten Klaus Brandner, erleben dürfen. Das den zumeist ehrenamtlichen Vertretern aus den Gewerkschafts-Senioren der IG-Metall, der Stadtstiftung Gütersloh, der Agentur für Arbeit, der Handicap-Gruppe "Rolli-Dancer", des Vogelschutzvereines sowie des Feuerwehr-Musikzuges Borgholzhausen der Aufenthalt in Berlin sehr gut gefallen hat, wurde bei der Abreise deutlich, wo sich alle herzlich bei Klaus Brandner für das gut durchorganisierte und erlebenswerte Programm bedankt haben. Voller schöner Erinnerungen im Herzen und unzähligen Fotografien kehrten die Berlin-Besucher per Bahn nach Versmold, Borgholzhausen, Verl, Rheda-Wiedenbrück, Langenberg, Gütersloh, Isselhorst, Friedrichsdorf, Rietberg und Neuenkirchen zurück.

Neben einer umfangreichen Besichtigung des Plenarsaals im Bundestag und des Reichstagsgebäudes standen am Montag auch ein Vortrag über die Arbeit des Parlamentes sowie ein Gespräch mit Klaus Brandner im Paul-Löbe-Haus auf dem Programm. In seiner Begrüßung brachte Klaus Brandner zum Ausdruck, das er trotz seiner umfangreichen Aufgaben als Parlamentarischer Staatssekretär den Kontakt in seinen Heimatkreis Gütersloh nicht verlieren möchte. Gleichzeitig machte Brandner deutlich, das er sich mit der Reise bei den Bürgern bedanken möchte, die sich, in unterschiedlichen Facetten, ehrenamtlich im Kreis Gütersloh engagieren. Als Dank für die Einladung spielten die zehn Musiker des Feuerwehrmusikzuges Borgholzhausen, unter der Leitung von Dirigent Wayne Tucker und Musikzugführer Jan Ziervogel, bei strahlendem Sonnenschein auf der Wiese vor dem Reichstag auf. Dabei begeisterten sie nicht nur ihre Mitreisenden und Klaus Brandner sondern auch zahlreiche internationale Gäste, die sich zufällig in der Nähe befanden.
Eine Führung durch den historischen Teil des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, dem Kleisthaus in Berlin Mitte und ein Gespräch mit Klaus Brandner über aktuelle arbeits-und sozialpolitische Vorhaben der Bundesregierung bildeten am Dienstagvormittag den Schwerpunkt. Dabei betonte der Staatssekretär, dass Arbeit mehr als eine Beschäftigung sein muss. "Gute Arbeit muss eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und muss deshalb mehr als 6,35 Euro Stundenlohn und Hartz-IV wert sein", so Brandner. In einer Diskussion mit seinen Gästen wurden nicht nur die negativen Auswirkungen der Krise auf die Menschen im Kreis Gütersloh, die derzeitige Entwicklung von Renten, das sinkende Lohnniveau, auch in Betrieben und Unternehmen des Kreises, erörtert sondern auch Forderungen wie "Lieber eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes statt der Abwrackprämie" von Seiten der Gäste formuliert. Klaus Brandner erklärte zur heimischen Ausbildungssituation, das es immer noch zu viele junge Menschen gäbe, denen einfachste, fachliche Kompetenzen für ein normales Arbeitsleben fehlten. „Deswegen ist es die gemeinsame Aufgabe von Politik, Verwaltung, Schulen und Arbeitgeber für sie gute Voraussetzungen zu schaffen", so Brandner, der auch die wachsende Ellenbogenmentalität für die Instabilität der Wirtschaft verantwortlich machte.

Ein Informationsgespräch, verbunden mit einer Führung in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi sowie der Besuch der Gedenkstätte des Deutschen Widerstandes im Berliner Stadtteil Tiergarten rundeten den Dienstag ab. Berlin in seiner ganzen "Pracht und Fülle" gab es für die Besucher am Abreisetag in Form einer dreistündigen Stadtrundfahrt. Bei der Rundreise, die sich an politischen Gesichtspunkten orientierte, wurden nicht nur zwei Mauer-Gedenkstätten besichtigt sondern auch die East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain. Sie ist ein, nach Öffnung der Mauer 1989, im Frühjahr 1990, von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemaltes Stück der Berliner Mauer und führt in der Nähe der Oberbaumbrücke an der Spree entlang.


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