Pressemitteilung:
Kreis Gütersloh, 02. April 2009
Klaus Brandner begrüßt Erfolg
Job-Perspektive im Kreis Gütersloh
Die Kreisverwaltung hatte gestern mitgeteilt, dass sechs Langzeitarbeitslose im Rahmen der Job-Perspektive für ein bzw. zwei Jahre einstellt werden. Staatssekretär Klaus Brandner begrüßt, dass die Kreisverwaltung Gütersloh das von ihm initiierte Programm aufgreift. „Ich freue mich sehr über die erfolgreiche Umsetzung vor Ort“, so der SPD-Politiker.Als „schwer vermittelbar“ werden Arbeitsuchende eingestuft, die aufgrund psychischer oder physischer Beeinträchtigungen, unzureichender Qualifikation oder fehlender Berufserfahrung den Anforderungen der Arbeitgeber nicht entsprechen und dem Takt moderner Produktionsprozesse nicht mehr gewachsen sind. Um die Chancen dieser Menschen zu verbessern und ihnen eine Perspektive zu eröffnen, hatte die Bundesregierung auf Initiative von Staatssekretär Klaus Brandner (SPD) ein entsprechendes Förderprogramm auf den Weg gebracht. Danach können Arbeitgeber, die einen schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen einstellen, von den Jobcentern einen Zuschuss zum Gehalt erhalten. Klaus Brandner, der das Programm maßgeblich entwickelt hat, betonte, er habe auf Bundesebene sichergestellt, dass für die Umsetzung der Jobperspektive ausreichend finanzielle Mittel in den Kreis Gütersloh fließen. Der Kreis Gütersloh erhält im Jahr 2009 für die JobPerspektive rund 2,3 Millionen Euro. Die Förderung gehe damit weit über das hinaus, was bisher mit Eingliederungszuschüssen möglich gewesen sei, so Brandner
Bislang wird das Angebot noch überwiegend von den Unternehmen oder Trägern angenommen, die bereits über viel Erfahrung mit Menschen mit Vermittlungshemmnissen verfügen. „Aber auch von privaten Unternehmen wird die JobPerspektive immer mehr genutzt“, freut sich Brandner, der für den Kreis Gütersloh im Deutschen Bundestag sitzt. „Ich hoffe, dass die Aktivität der Kreisverwaltung viele Nachahmer findet.“