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Pressemitteilung:

Avenwedde-Friedrichsdorf, 26. Januar 2009

Politische Akteure treffen Vereinsvertreter

Neujahrsempfang der SPD Avenwedde-Friedrichsdorf im Musikzentrum Altewischer
Auf das neue Jahr: Thomas Ostermann (von links), Ulrike Boden, Hans feuß, Clemens Offel, Klaus Brandner, Irwin Subryan, Annette Gocht und Maria Unger.
Gemeinsam mit Vertretern aus den zahlreichen Vereinen in ihrem Ortsteil läutete die SPD Friedrichsdorf-Avenwedde am vergangenen Sonntag das neue Jahr ein. Der traditionelle Neujahrsempfang des Ortsvereins ist für seine angenehme, familiäre Atmosphäre bekannt, auch dieses Mal herrschte dort wieder ein reger Andrang. Grundidee des Zusammenseins: Die Sozialdemokraten kommen mit den ehrenamtlichen Akteuren ins Gespräch, nehmen Hinweise und Anregungen für ihre politische Arbeit mit und erfahren, was in den einzelnen Vereinen gerade aktuell ist. Die Grußworte Sprachen neben dem Ortsvereinsvorsitzenden Clemens Offel, der Parlamentarische Staatssekretär Klaus Brandner, Bürgermeisterin Maria Unger und Kreisvorsitzender Hans Feuß.

Neben den lokalen Themen war beim Neujahrsempfang immer wieder die Finanzkrise und ihre möglichen Konsequenzen für die Menschen in der Region Thema der Gespräche. Das nahm Klaus Brandner zum Anlass, in seiner Rede ausführlich über die Krise und die Aktivitäten von Seiten der Politik zu reden. „Ein funktionierender Markt braucht Regeln, die von Politik gestaltet werden – das macht die Krise mehr als deutlich“, führte der Staatssekretär aus. Für ihn ist wesentlich, nun alles zu tun, um Arbeitsplätze zu sichern. „Wir handeln: Die zwei Konjunkturpakete umfassen insgesamt 80 Milliarden Euro, allein zehn gehen in kommunale Investitionen in die soziale Infrastruktur.“ Schulen und Kindergärten können auf diesem Wege renoviert und damit die Weichen für die Zukunft gestellt werden.
Klar sei, dass nun keine Projekte gebraucht werden, deren Planungsphase noch Jahre dauert. Brandner betonte die Schlüsselrolle des Kurzarbeitergeldes: „Durch die Verlängerung auf 18 Monate haben die Unternehmen mehr Zeit, über die Krise hinweg ihre Mitarbeiter zu halten, außerdem wird belohnt, wer die Zeit nutzt, sich weiter zu qualifizieren.“ Es gehe nicht nur darum, Beschäftigung zu sichern, sondern gute Arbeit weiter möglich zu machen. „Trotz der geringen Arbeitslosenquote im Kreis wird hier aber nicht an allen Stellen für gute Arbeit gesorgt“, kritisierte der Staatssekretär. „Hier liegen in manchen Unternehmen zum Teil Lohnverhältnisse und Bedingungen vor, die unter dem angestrebten Niveau sind.“
Froh kann man im Kreis Gütersloh über die Vereinsvielfalt und die zahlreichen ehrenamtlichen Akteure sein, die das gesellschaftliche Leben mit gestalten. Hans Feuß bedankte sich bei den Vereinsvertretern aus Avenwedde-Friedrichsdorf, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen wie Feuerwehr, Sport und Musik einbringen: „Ihr seid der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält.“
Diesem Dank an die Ehrenamtlichen schloss sich auch Maria Unger an. Die Bürgermeisterin berichtete in dem Gütersloher Ortsteil über den geplanten Ausbau des Städtischen und Evangelisch Stiftischen Gymnasiums. „Der Ausbau der beiden Schulen stellt eine wichtige Investition in die Bildung vor Ort dar.“ Auch die Bauarbeiten am Theater machen Fortschritte, Unger hofft auf eine Eröffnung im kommenden Jahr.
Nach dem offiziellen Teil des Neujahrsempfangs kamen die Besucher bei belegten Brötchen und Kaffee miteinander ins Gespräch und die Sozialdemokraten nutzten die Zeit, um sich Anregungen für ihre politische Arbeit zu holen und persönliche Gespräche mit den Gästen zu führen.


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