Meldung:
Gütersloh/Santiago de Chile, 05. Dezember 2008
Klaus Brandner besucht Miele-Vertriebsgesellschaft in Santiago de Chile
Im Auftrag der Bundesregierung besuchte der Gütersloher Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Klaus Brandner die Republik Chile. Dabei nutzte er die Gelegenheit den ersten Vertriebs-Stützpunkt des heimischen Hausgeräteherstellers Miele in Südamerika zu besuchen. Für das Unternehmen ist Chile als rohstoffreiches Schwellenland eine Brücke in den südamerikanischen Markt. Von dieser Vertriebsgesellschaft werden insbesondere Einbaugeräte ausgeliefert. Bereits im ersten Jahr nach der Gründung konnte sich Miele auf dem südamerikanischen Kontinent einen Namen machen und sich am Markt etablieren. Denn der moderne europäische Einrichtungsstil von Miele kommt bei den Chilenen gut an.
Klaus Brandner ging es bei seinem Besuch jedoch nicht nur um die Erfolge des Gütersloher Unternehmens im Ausland. Sein besonderes Interesse galt den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten vor Ort. Nach Auffassung des SPD-Politikers haben Unternehmen eine besondere soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Diese müssten sie auch und gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern wahrnehmen: „Chile ist auf einem guten Weg zu einer stabilen Demokratie und sozialen Marktwirtschaft“, so Brandner. „Diese Entwicklung wird jedoch nur nachhaltig sein, wenn Unternehmen sich über gesetzliche Normen und Mindeststandards hinaus für soziale, ökologische und wirtschaftliche Belange einsetzen.“
Bei seinem Besuch konnte Klaus Brandner feststellen, dass bei Miele die gesellschaftliche Verantwortung auch in Südamerika großgeschrieben wird. So fühlt sich die Unternehmensleitung auch in der Vertriebsgesellschaft in Chile dem Umweltschutz und den sozialen Belangen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichtet. Klaus Brandner ist sich sicher, dass eine verantwortliche Unternehmensführung dem wirtschaftlichen Erfolg nicht entgegensteht. Das kann Miele weltweit eindrucksvoll beweisen. In Chile ist die jetzige Niederlassung für den Bedarf längst zu klein geworden. Die Vergrößerung des Standortes ist bereits geplant.