Meldung:
Rietberg, 09. Juli 2008
Brandner pflanzt Eiche auf Landesgartenschau
Gespräch mit Vertretern des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportsplatzbau Nordrhein-Westfalen e. v.
Fünf Meter hoch ist die neue Stieleiche, die der Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministers für Arbeit und Soziales gestern im Geländeteil „Neuer Park Rietberg-Neuenkirchen“ der Landesgartenschau pflanzte. Mit Spaten zur Seite standen Klaus Brandner dabei die Geschäftsführer vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e.V. (VGL), Karl Schürmann und Michael Gotschika und Landschaftsbauer Arnd Meyers. Ihr Verband spendete den neuen Baum auf dem Gartenschaugelände.
„Ich kann mich noch genau erinnern, wie es vor der Landesgartenschau hier aussah“, erinnerte sich Klaus Brandner bei einem ausgiebigen Gang über das in sommerlichen Farben blühende Gelände und freute sich über die ansprechende Gestaltung der Ausstellung und die große Resonanz an Besuchern. Der der Region stark verbundene Politiker bekam zusammen mit den Vertretern des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau eine Führung von Thomas Lammering, dem Landesgartenschau-Geschäftsführer, bewunderte ausgefallene Pflanzen, holte sich Anregungen für den eigenen Garten und genoss die facettenreichen Eindrücke für alle Sinne unter strahlend blauem Himmel.
Vor dem Pflanzen der Eiche nahm sich der Staatssekretär Zeit, um mit den Verbandsvertretern intensiv über die wirtschaftliche Situation im Garten- und Landschaftsbau zu sprechen. „Die Entwicklungen der vergangenen drei Jahre sind gut gewesen“, freute sich Klaus Brandner. „Besonders positiv sind die Ausbildungszahlen und das damit verbundene Engagement von Betrieben und Verband.“ Karl Schürmann bestätigte den Trend, wies aber auch auf Probleme hin, die ihn und seine Kollegen beschäftigen: Zahlreiche Städte und Kreise haben im Rahmen der Gemeinwohlarbeit Gesellschaften gegründet, um zum Beispiel bei der Pflege von Grünflächen Kosten zu sparen. „Die damit verbundenen Einsparungen sind für uns eine Wettbewerbsverzerrung“, so Geschäftsführer Karl Schürmann. „Wir erkennen an, dass mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten wie hier Menschen an den Arbeitsmarkt herangeführt werden und finden das auch wichtig, aber es muss Grenzen geben“, bezogen er und Michael Gotschika Stellung. Sie forderten die Schaffung angemessener Rahmenbedingungen. „Wir wollen Teil der Gremien vor Ort sein, damit Kontingente festgelegt werden können und solche Maßnahmen nicht zu Lasten der Normalbeschäftigung ausfallen.“
Außerdem wünscht sich der Verband die Arbeitnehmerüberlassung auch für ihren Sektor, die gerade im Hinblick auf die Saisonarbeitszeit wichtig sei. Zum Abschluss des offenen Dialoges stellte Brandner heraus, dass er immer als Gesprächspartner bereit stehe und er einige Denkanstöße für seine Arbeit mit nach Berlin nimmt.