Pressemitteilung:
Berlin, 07. Juli 2008
Gewerkschafter in der Hauptstadt
Berlin ist immer eine Reise wert. Dies erlebten kürzlich Kolleginnen und Kollegen der IG Metall, die auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Brandner den Bundestag in Berlin besuchten. Herbert Bertram, der ehemalige zweite Bevollmächtigte der IG Metall Gütersloh hatte die Reise vor allem für Beschäftigte der Firma Miele in Lette organisiert. Klaus Brandner selbst ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe durch den Reichstag und das Paul-Löbe-Haus zu führen. Er erklärte ausführlich verschiedene Kunstwerke in und an den Gebäuden, die den Bundestag neben der imposanten Architektur schmücken. Im Paul-Löbe-Haus hatten die Besucherinnen und Besucher dann im Sitzungssaal des Ausschusses für Arbeit und Soziales Gelegenheit, Brandner ausführlich zu befragen. Neben der täglichen Arbeit, der Abgeordnetenbezahlung und den Beratungsabfolgen bei Gesetzen ging es auch um das Thema Rente mit 67, Altersteilzeit und flexible Übergänge. Brandner machte deutlich, dass die Koalition angesichts des demografischen Wandels habe frühzeitig und vorausschauend handeln müssen und niemand der jetzt rentennahen Jahrgänge bis zum Alter von 67 würde arbeiten müssen. Erst ab dem Jahr 2025 sei es dann soweit. "Und bis dahin werden vor allem die Sozialdemokraten dafür Sorge tragen, dass unzumutbare Härten verhindert und ein hinreichendes Auskommen auch im Ruhestand gesichert sei", so Klaus Brandner. Er verwies auf die Absicht der SPD, die Altersteilzeit fortzuführen und die Bedingungen für den Eintritt in die Teilrente wesentlich zu verbessern. Und wenn der Koalitionspartner hier in dieser Wahlperiode nicht mitmache, müsse dies eben auch zum Thema der Bundestagswahl im nächsten Jahr gemacht werden. Die Gewerkschaftskolleginnen und -kollegen erlebten ihren Abgeordneten so, wie sie ihn auch aus vielen Jahren in der IG Metall kennen: Umfassend informiert über die Sorgen und Nöte der Menschen in den Betrieben, ideenreich bei der Durch- und Umsetzung der politischen Vorhaben sowie sehr interessiert an Meinungen und Vorschlägen seiner Besucherinnen und Besucher.