Pressemitteilung:
Berlin, 13. Mai 2008
Drei Tage Geschichte, Politik und Sonnenschein
50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Gütersloh zu Besuch bei Klaus Brandner in Berlin
Glückliche Gewinner gemeinnütziger Verlosungen, ehrenamtlich Engagierte, Hobby- und Berufsmusiker – es war eine bunte Truppe, die vergangene Woche der Einladung des Bundestagsabgeordneten Klaus Brandner für eine dreitägige Fahrt nach Berlin gefolgt war. Trotz seiner parlamentarischen Verpflichtungen in einer Sitzungswoche des Bundestags nahm sich Klaus Brandner sehr viel Zeit für persönliche Gespräche mit seinen Gästen.
Gesellschaftliches Engagement hat viele Gesichter. Ob Sport- oder Musikverein, Nachbarschaftsinitiative, Karnevalsverein oder christlicher Sozialverband – sie alle halten unsere Gemeinschaft zusammen und brauchen dafür engagierte Mitglieder. Den Einsatz dieser Menschen zu würdigen, ist das Anliegen von Klaus Brandner. Deshalb lud er in der vergangenen Woche 50 ehrenamtlich Engagierte aus seinem Wahlkreis zu einer dreitägigen Reise nach Berlin ein. Um ihnen die wechselvolle Geschichte Berlins und das aktuelle politische Geschehen in der Hauptstadt näher zu bringen, hatte Klaus Brandner für seine Gäste ein ganz besonderes Programm zusammengestellt und insbesondere für hochrangige Gesprächspartner in den Bundesministerien gesorgt.
Klaus Brandner beeilte sich, um nach der Fragestunde im Parlament so schnell wie möglich ins Bundesministerium für Arbeit und Soziales zurückzukommen, um dort seine Gäste an ihrem ersten Tag in der Hauptstadt persönlich in Empfang zu nehmen. Sogleich entspann sich eine engagierte Diskussion über die Rentenpolitik der Bundesregierung, in der Klaus Brandner seine Argumente für die Parlamentsdebatte am darauffolgenden Tag proben konnte. Die Gespräche über Rente und Arbeitsmarkt wurden schließlich in gemütlicher Atmosphäre bei Brandners Lieblingsitaliener fortgeführt.
Im Entwicklungshilfeministerium wurden die Besucher aus dem Kreis Gütersloh von Brandners Amtskollegin, der parlamentarischen Staatssekretärin Karin Kortmann empfangen. „Leider lässt der volle Terminkalender nur selten persönliche Gespräche mit Besuchern zu. Aber ich schätze meinen Kollegen Klaus Brandner sehr und wollte es mir daher nicht nehmen lassen, seine Gäste in unserem Haus persönlich zu begrüßen.“ Karin Kortmann nahm sich über eine Stunde Zeit, um ihr Arbeitsgebiet darzustellen und mit den Besuchern über die Grundlagen und Ziele der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu diskutieren. „China ist wegen seiner riesigen Bevölkerung sowie seiner politischen, ökonomischen und ökologischen Bedeutung ein wichtiger Partner der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Nur wenn wir uns weiterhin in China engagieren, können wir die Entwicklungsfortschritte festigen und die Reformen weiter fördern“, begründete die Staatssekretärin das deutsche Engagement in der wirtschaftlich boomenden Volksrepublik
Nicht nur aktuelle Politik, auch deutsche Geschichte stand auf dem Programm der dreitägigen Berlinreise. Die Besucher besichtigten das Holocaust-Mahnmal und gedachten dort der ermordeten Juden. In einer Führung durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock erfuhren die Gäste aus Gütersloh, wie sich einzelne Menschen und Gruppen in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur gewehrt und ihre Handlungsspielräume genutzt haben. Frau Fink-Knoblauch war von diesem Programmpunkt besonders angetan: „Das war so beeindruckend und spannend, da muss ich auf jeden Fall noch mal hin“, so die Leiterin des Fachbereichs Soziale Hilfen der Stadt Gütersloh.
Auf einer zweistündigen Spreefahrt durch die Stadt durfte man sich schließlich vom anspruchsvollen Bildungsprogramm erholen und die touristischen Highlights in lauer Abendsonne und bei kühlen Getränken vom Wasser aus bestaunen. Klaus Brandner nutzte die Gelegenheit, um sich an Bord mit seinen Gästen persönlich auszutauschen.
Höhepunkt der Fahrt war am letzten Tag der Besuch im Deutschen Bundestag. Auf der Tribüne des Plenarsaals folgten die Besucher zunächst der Debatte über den Migrationsbericht der Bundesregierung. Anschließend ließ es sich Klaus Brandner nicht nehmen, seinen Gästen ein paar exklusive Einblicke in die Bundestagsgebäude zu gewähren. So durften sie im Sitzungssaal des Ausschusses für Arbeit und Soziales Platz nehmen und von der Brücke, die das Paul-Löbe-Haus mit dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus in luftiger Höhe über der Spree verbindet, die wunderbare Aussicht genießen.
Eine so gelungene Reise schweißt zusammen. Deshalb wurden auf der Rückfahrt nach Gütersloh gleich Pläne geschmiedet, bald wieder als Gruppe zusammenzukommen – und vielleicht wieder einmal gemeinsam nach Berlin zu fahren.