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Gütersloh, 30. Januar 2008

Neue BA-Geschäftsstellenleiterin in Gütersloh

Heike Zarling stellte die Eckpunkte ihrer Arbeit für Gütersloh vor
Amtseinführung: Maria Unger (von links), Dr. Werner Efing , Thomas Richter, Heike Zarling und Klaus Brandner.
Eine kompetente und erfahrene Frau steht seit gestern an der Spitze der Geschäftsstelle Gütersloh der Bielefelder Bundesagentur für Arbeit. Der Chef der Bielefelder Agentur, Thomas Richter, stellte Heike Zarling gestern im feierlichen Rahmen in Gütersloh vor und wünschte ihr einen gute Start an ihrem neuen Arbeitsplatz. Auch der Parlamentarische Staatssekretär Klaus Brandner war vor Ort und freut sich auf die Zusammenarbeit mit der 43-jährige Fachfrau. Die hat sich für Gütersloh eine ganze Menge vorgenommen.

„Gütersloh ist ein wirtschaftlich starker Standort, hier ist ein breiter Branchenmix vorhanden und ein glänzender Mittelstand aktiv – das macht die Region zu einem Jobmotor“, schilderte Heike Zarling bei ihrer Amtseinführung, was für sie die Stärken des Kreises sind. Die neue Leiterin der Geschäftsstelle in Gütersloh kennt sich vor Ort aus, sie stammt aus Bielefeld und lebt seit elf Jahren in Gütersloh. Erfahrungen hat die fachkundige Frau vor allem als Berufsberaterin für Jugendliche und Teamleiterin bei der Agentur für Arbeit in Ahlen gesammelt. „Ich wollte einen Beruf mit direktem Kontakt zu Menschen“, begründete Zarling, warum sie sich für die Laufbahn bei der BA entschied.
Für das laufende Kalenderjahr hat sie klare Ziele vor Augen: „Ich will den Übergang von Jugendlichen zwischen Schule und Beruf und damit die Vermittlung in Ausbildungsverhältnissen intensiv betreuen, außerdem wird die Bekämpfung des Fachkräftemangels ein Schwerpunkt werden“, erläuterte die neue Geschäftsstellenleiterin. „Unternehmen muss dabei geholfen werden, dass Potenzial ihrer Mitarbeiter durch Weiterbildung zu nutzen und so zum Beispiel aus den eigenen Reihen Stellen zu besetzen.“ Ein wichtiger Schlüssel für die gute Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region sei außerdem ein guter Arbeitgeberservice. „Wir bieten hier zahlreiche Dienstleistungen aus einer Hand an und wollen direkt an die Betriebe herangehen und sie fragen, was sie beschäftigt und wo Beratungsbedarf besteht.“
Der Parlamentarische Staatssekretär Klaus Brandner betonte, wie wichtig die Bodenständigkeit, die Kommunikationskraft und der regionale Bezug sei, die Heike Zarling mitbringe. „Arbeitslosigkeit ist das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann“, erinnerte Brandner an den Wert eines Arbeitsplatzes, an die sozialen Kontakte und die persönliche Bestätigung, die mit ihm verbunden sein sollten. „Ich bin froh, dass es für Menschen ohne Arbeit hier eine kompetente Anlaufstelle gibt, die verlässlich und schnell Chancen organisieren will.“ Der Kontakt zu Praktikern wie Heike Zarling spielt für den Politiker eine wichtige Rolle, „hier wird umgesetzt, was Politik entwirft und mit Anregungen von erfahrenen Praktikern ist bessere Gesetzgebung möglich.“
Diese Zusammenarbeit lohnt sich für Politik und Praxis: Zum wirtschaftlich stabilen Standort Gütersloh habe Klaus Brandner durch seine engagierte Arbeit in Berlin beigetragen, betonte Bürgermeisterin Maria Unger in ihren Grußworten. Damit auch in Zukunft die Weichen für einen erfolgreichen Kreis gestellt seien, müsse besonders Wert auf die ausreichende Zahl an Ausbildungsplätzen gelegt werden. „Dabei helfe ich ihnen gerne bei den Unternehmen Klinken zu putzen“, versprach die Bürgermeister Heike Zarling. Die Arbeitslosenquote im Kreis betrug im Dezember 4,9 Prozent, ein sehr guter Wert, machte Thomas Richter deutlich. Er zeigte sich überzeugt: „Mit Heike Zarling haben wir genau die richtig Frau für Gütersloh gefunden.“


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