Pressemitteilung:
Avenwedde-Friedrichsdorf, 28. Januar 2008
Austausch über Vereinsgrenzen hinaus
Neujahrsempfang der SPD Avenwedde-Friedrichsdorf im Bahnhof/ Vertreter von 65 Vereinen geladen
Der traditionelle Neujahrsempfang der SPD Friedrichsdorf-Avenwedde ist nicht nur für deren Mitglieder ein wichtiger Termin – persönlich eingeladen werden immer auch Vertreter der 65 Vereine, die das gesellschaftliche Leben in dem Gütersloher Stadtteil so facettenreich gestalten. Das Zusammenkommen zum Jahresanfang ist mehr als nur ein symbolischer gemeinsamer Start in die kommenden zwölf Monate, sondern auch eine Plattform, sich vereinsübergreifend über Ziele, Ideen und Probleme auszutauschen. Vor Ort waren auch der Parlamentarische Staatssekretär Klaus Brandner, der Kreisvorsitzende Hans Feuß und Bürgermeisterin Maria Unger.
Das Feuerwehrgerätehaus in Avenwedde, die Aldi-Ansiedlung, der Wunsch des SV Avenwedde nach einem neuen Parkplatz, das Bürgerhaus in Friedrichsdorf und die dortige die Ortsumgehung – das ist nur ein Querschnitt von Themen, die für die SPD in Avenwedde-Friedrichsdorf im vergangenen Jahr auf der Tagesordnung standen. „Damit wir wichtige Akzente setzen können, ist es wichtig, dass die Bürger uns ansprechen“, betonte der Vorsitzende Bernd Maiweg. Auf dem Neujahrsempfang forderte er nicht nur von den Vereinsvertretern, sondern von der gesamten Bevölkerung: „Jeden ersten Mittwoch im Monat sind wir als SPD-Ortsverein um 19 Uhr hier im Bahnhof und stehen als Ansprechpartner bereit.“ Nicht nur in ihrem Ort bringen sich die Sozialdemokraten aktiv ein, sondern engagieren sich auch im Stadtverband. In diesem Rahmen seien besonders das Wohnen und Leben im Alter und die Ganztagsschule Themen für 2008, berichtete Maiweg.
Klaus Brandner berichtete von den Entwicklungen auf Bundesebene und freute sich: „Die Reformpolitik trägt Früchte, das zeigt die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.“ Wichtig sei ihm aber nun, dass die Erfolge dort zu spüren sind, wo sie nötig sind: Kinderarmut sei nicht mit einer Veränderung von Regelsätzen auszulöschen, davon ist der Staatssekretär überzeugt. „Wir müssen die Weichen stellen, die Bedingungen verbessern, denn gut ausgebildete junge Menschen mit guter Arbeit sind die Grundlage unserer Gesellschaft.“
Als kinder- und jugendfreundlicher Kreis gilt Gütersloh schon – „das soll auch so bleiben und dafür werden wir etwas tun“, verkündete Bürgermeisterin Maria Unger. Die Gütersloher Grundschulen sind bereits an den Ganztag angeschlossen. „Das Theater ist ein großes Projekt von uns, auch weil junge Menschen mit Kunst und Kultur aufwachsen sollen“, führte Unger aus.
Nach dem offiziellen Teil des Neujahrsempfangs bot sich die Gelegenheit für die Besucher, sich vereinsübergreifend auszutauschen und auch die politischen Akteure direkt anzusprechen. Hans Feuß, Maria Unger und Klaus Brandner verweilten nach der Eröffnung noch, mischten sich unter die Besucher und nutzten die Zeit, um sich Anregungen für ihre politische Arbeit zu holen und persönliche Gespräche mit den Gästen zu führen. „Dieses Neujahrsempfang findet auf sehr persönlicher Ebene statt und es macht Spaß, hier so viele aktive Menschen aus einem Ortsteil zu treffen“, fand der Parlamentarische Staatssekretär.