Meldung:
Kreis Gütersloh, 04. Januar 2008
„Ein Jahr USA - das war schon immer mein Traum“
Brandner nominiert Rietbergerin Laura Gelheut für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm
„Ich wollte eigentlich immer schon weg und eine längere Zeit in einem anderen Land verbringen“, schildert Laura Gelheut, was sie sich schon lange wünscht. Nun wird ihr Wunsch aller Wahrscheinlichkeit nach wahr: Die Schülerin aus Rietberg bewarb sich für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm, um ein Jahr in einer amerikanischen Gastfamilie zu leben und die High School zu besuchen. Sie kam bis in die letzte Auswahlrunde und nun nominierte der Parlamentarische Staatssekretär Klaus Brandner die 16-Jährige für den Austausch.
„Ich konnte es gar nicht fassen“, erinnert sich Laura Gelheut noch gut an den Anruf des Abgeordneten, der sich mit ihr treffen wollte. „Meine Bewerbung habe ich vor einem halben Jahr abgeschickt, ich hatte in dem Augenblick gar nicht mit einem Anruf dazu gerechnet.“ Ihr Politiklehrer hatte die 16-Jährige ermuntert, sich für das Stipendium zu bewerben. Seit 1983 gibt es das Parlamentarische Patenschaftsprogramm zwischen dem Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA. Dieser Austausch soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, auf anschauliche Weise vermitteln. Wenn alles klappt, verbringt Laura Gelheut in diesem Rahmen ihr komplettes elftes Schuljahr in Amerika.
„Die politische Landschaft der USA, die Glaubensansichten aber auch der Alltag auf einer Ganztagsschule mit so vielen AGs, die man wählen kann, machen mich neugierig“, erläuterte die Schülerin im Gespräch mit Klaus Brandner, was sie an Amerika reizt. Der Abgeordnete aus dem Kreis Gütersloh nahm sich Zeit, die Bewerberin kennen zu lernen und sich mit ihr auszutauschen.. „Solch ein persönliches Gespräch finde ich wichtig, denn um solch ein Jahr in einem anderen Land verbringen zu können, muss man nicht nur aufgeschlossen sein, sondern sich auch schnell in neue Situationen hineinfinden können, ein großes Maß an Selbstständigkeit und Kontaktfreude mitbringen“, weiß Klaus Brandner.
Seit einigen Jahren engagiert er sich als Abgeordneter indem er Jugendliche aus seinem Wahlkreis für aus Parlamentarische Patenschaftsprogramm nominiert. Stipendiaten wie Laura Gelheut sind junge Botschafter Deutschlands und sollen einen dauerhaften Beitrag zu einer besseren Verständigung zwischen jungen Deutschen und Amerikanern leisten, so lautet die Grundidee des Austauschprogramms. Dieser intensive Kontakt liegt der Rietbergerin sehr am Herzen, sie hofft: „Vielleicht entwickeln sich in diesem Jahr Freundschaften, die auch nach meiner Zeit in den USA halten werden.“ Laura Gelheut war bis jetzt noch nicht in Amerika, Klaus Brander berichtete der Schülerin bei ihrem Treffen von seinen persönlichen Eindrücken und versprach, ihr die Kontakte zu anderen Schülern aus dem Kreis zu vermitteln, die schon an dem Patenschaftsprogramm teilgenommen haben.
Dass junge Menschen dazu ermuntert werden, sich für das Austauschprogramm zu bewerben, findet der Parlamentarische Staatssekretär wichtig, denn viele Jugendliche hätten aus ihrem Elternhaus heraus nie die Möglichkeit, ein Jahr die amerikanische High School zu besuchen, „Diese Auslandserfahrung ist eine große Bereicherung für diese Schüler“, beobachtet Brandner. Oftmals bleiben die Stipendiaten mit ihm in Kontakt, schreiben aus den USA und treffen sich im Anschluss mit dem Abgeordneten, um von ihrer Zeit im Ausland zu berichten. Nun wartet er zusammen mit Laura Gelheut auf die offizielle Bestätigung, dass die Schülerin im Sommer ihre Koffer packen darf und in die USA geht. „Ich bin sicher, dass das klappt“, zeigte sich Klaus Brandner optimistisch. „Laura Gelheut ist ein Typ Mensch, der mir sehr geeignet für das Programm scheint.“
Mehr Informationen über das Parlamentarische Patenschaftsprogramm gibt es im Internet:http://www.bundestag.de/internat/internat_austausch/ppp/index.html