Pressemitteilung:
26. Juni 2007
Fortbestand der Entgeltumwandlung stärkt Vertrauen in die Altersvorsorge
Zu der Ankündigung des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, die Entgeltumwandlung über 2008 hinaus fortführen zu wollen, erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Klaus Brandner:
Die Ankündigung des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, die Möglichkeit der Arbeitnehmer zur Entgeltumwandlung nicht Ende 2008 auslaufen zu lassen, ist eine gute und richtige Entscheidung. Sie schafft Sicherheit und Klarheit für die Arbeitnehmer, die bereits diese Möglichkeit zum Aufbau einer zusätzlichen Betriebsrente genutzt haben. Aber auch diejenigen, die bisher gezögert haben, wissen nun, dass sie nun doch noch einsteigen können. Damit wird die Renaissance der Betriebsrente fortgesetzt, die Erfolgsstory fortgeschrieben.
Die steuer- und sozialabgabenfreie Entgeltumwandlung hat unsere Erwartungen, die wir bei ihrer Einführung hatten, in hohem Maße erfüllt. Bereits heute haben über 17 Millionen Beschäftigte eine betriebliche Altersvorsorge. Ohne die Entgeltumwandlung wären es einige Millionen weniger, die sich ein weiteres verlässliches Standbein für ihre Altersversorgung aufbauen beziehungsweise ihre vorhandenen Anwartschaften aufstocken. Die Verlässlichkeit des Betriebsrentensystems und die einfachen Regeln für die Entgeltumwandlung sind die Garanten dieses Erfolges. Sie sind die Grundpfeiler für diese breite Akzeptanz. Ohne sie wäre für viele Arbeitnehmer der Aufbau einer lebensstandardsichernden Altersvorsorge weitaus schwieriger. Daher ist die Fortgeltung der Entgeltumwandlung auch ein notwendiger und wichtiger Schritt. Die Tarifvertragsparteien können nun auf sicherer Grundlage weiter daran arbeiten, die Möglichkeiten der Entgeltumwandlung auszuschöpfen und für eine möglichst weite Verbreitung zu sorgen.