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25. Juni 2007
Perspektive für Langzeitarbeitslose
Zwei neue Arbeitsprogramme
Die Konjunktur zieht an. Die Arbeitslosigkeit geht stetig zurück. Im Mai hatten wir insgesamt 732.000 Arbeitslose weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist um über 355.000 zurückgegangen. Diese positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt löst jedoch nicht alle Probleme, sie kommt nicht bei allen Arbeitslosen an.
Die Arbeitslosigkeit ist nicht nur insgesamt noch zu hoch, sie ist auch unter den Erwerbsperso-nen sehr ungleich verteilt. Für viele Langzeitarbeitslose besteht aktuell und mittelfristig keine Chance auf Integration in den regulären Arbeitsmarkt. Ihre Zahl wird auf 100.000 bis 600.000 Personen geschätzt. Auch die Zahl der Altbewerber, d. h. derjenigen Jugendlichen, die schon im Vorjahr oder früher eine Ausbildungsstelle gesucht haben, ist dramatisch angestiegen. Im letzten Jahr lag ihr Anteil bereits bei über 50 Prozent. Dies ist eine regelrechte Bugwelle, die wir vor uns herschieben.
Um diesen Menschen eine Perspektive zu geben, wurden am 21. Juni von SPD und CDU/CSU zwei Gesetzentwürfe in 1. Lesung beraten. Dabei geht es um das Konzept „Perspektive für Langzeitarbeitslose mit besonderen Vermittlungshemmnissen“, welches auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion vereinbart wurde.
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