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Pressemitteilung:

31. Januar 2007
Arbeitsmarkt im Januar 2007

Positiver Trend auf dem Arbeitsmarkt hält auch in 2007 an

Zu den Arbeitslosenzahlen im Januar erklärt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Klaus Brandner:

Der schon seit Monaten erkennbare Rückgang der Arbeitslosenzahlen hält auch im Januar an. Die Zunahme der Arbeitslosen um 239.000 im Januar liegt deutlich unter der saisonüblichen Zunahme im Januar. Dies zeigt sich gerade in dem Rückgang der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen. Mit 106.000 weniger Arbeitslosen übertrifft dies unsere ohnehin positiven Erwartungen. Gegenüber dem Vorjahr gab es insgesamt 764.000 weniger Arbeitslose. Sehr positiv ist die Zunahme der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Im Vorjahresvergleich haben wir im November 2006 bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einen Zuwachs von 428.000. Davon entfällt gut die Hälfte auf Vollzeitstellen. Das ist sehr zu begrüßen nicht nur im Interesse der Sozialversicherungssysteme sondern auch im Interesse der Menschen in Arbeit. Hinter diesen rundweg positiven Zahlen verbergen sich für die Menschen deutlich verbesserte Chancen auf Teilhabe. Teilhabe bedeutet aber auch, dass die Menschen von ihrer Arbeit leben können. Deshalb brauchen wir baldmöglichst eine Regelung für Mindestlöhne.

Die Sorgen um einen Zusammenbruch der Konjunktur- und Arbeitsmarktzahlen haben sich nicht bestätigt. Die Konjunktur ist robust und wird auch in diesem Jahr zu einer deutlichen Entlastung auf dem Arbeitsmarkt führen. Wie hoch die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen ist zeigen die auch mit über 800.000 im Januar auf hohem Niveau liegenden gemeldeten offenen Stellen. Das von den Unternehmen mittlerweile deutlich mehr als die Hälfte der offenen Stellen an die Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldet werden, bestätigt das gestiegene Vertrauen in die effiziente Vermittlungstätigkeit der BA.

Der positive Trend setzt sich bei den Langzeitarbeitslosen fort. Seit Mai nehmen die Bestandszahlen tendenziell ab und zwar insgesamt um 162.000. Die Anfangsschwierigkeiten der gewaltigen Arbeitsmarktreformen der vergangenen Jahre legen sich zunehmend. Die Systeme wirken und konzentrieren sich nach den Umorganisationen auf ihre wirkliche Kernarbeit, nämlich der Vermittlung in Arbeit.

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