Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Termine

21. Mai 2012 - 25. Mai 2012

Sitzungswoche des Deutschen Bundestags

Ort: Berlin
11. Juni 2012 - 15. Juni 2012

Sitzungswoche des Deutschen Bundestags

Ort: Berlin
25. Juni 2012 - 29. Juni 2012

Sitzungswoche des Deutschen Bundestags

Ort: Berlin


Hauptinhaltsbereich

Neu auf der Site:

Kreis Gütersloh, 06. November 2006
Versmolderin Jennifer Mittendorf war im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programm ein Jahr in den USA

„Klaus Brandner hat mir einen Traum erfüllt“

„Das war das beste Jahr meines Lebens“, erzählt Jennifer Mittendorf mit leuchtenden Augen. „Irgendwie war alles wie ein sehr langer und schöner Traum.“ Den Traum der Schülerin machte der Abgeordnete Klaus Brandner wahr, der die Versmolderin für das Parlamentarische Patenschafts-Programm auswählte. Zwölf Monate verbrachte die Jugendliche in der Stadt Albuquerque in New Mexico und nahm von dort nicht nur sehr gute Englisch-Kenntnisse mit zurück nach Deutschland, sondern auch viele Erfahrungen, Erlebnisse und auch Erkenntnisse über sich selbst. Das erzählte Jennifer Mittendorf Klaus Brandner persönlich: Trotz seines engen Terminkalenders nahm sich der Abgeordnete die Zeit, sich bei einem Treffen mit der Versmolderin über ihre Erlebnisse auszutauschen.

„Ich habe nicht nur meine Sprachkenntnisse erheblich verbessert, sondern auch mein Selbstbewusstsein ist ein ganz anderes“, zeigte Jennifer Mittendorf, dass sie in dem Jahr in den USA auch über sich selbst einiges erfahren hat. „Ich bin mutiger geworden und bin auch viel selbstständiger.“ Die Zeit in Amerika wird sie auch wegen der persönlichen Kontakte zu vielen Menschen dort nicht vergessen: „Meine Gasteltern waren sehr jung, sie war 27 Jahre und er 30 Jahre alt“, schilderte sie Klaus Brandner. „Wir hatten ein sehr freundschaftliches Verhältnis, ich habe dort so etwas wie eine zweite Familie gefunden.“
Mit der hält die Schülerin auch jetzt, einige Monate nach ihrer Heimreise nach Deutschland, noch fleißig Kontakt. „Es ist spannend, zu erfahren, wie es den Menschen geht, mit denen ich dort fast täglich Kontakt hatte“, findet Jennifer Mittendorf. Ein Jahr besuchte die heute 18-Jährige als „Junior“ die amerikanische High School, absolvierte also die elfte Klasse. Erfreut hörte Klaus Brandner, dass sich die Versmolderin nicht nur in der Schule sehr wohl fühlte, sondern in ihrer Freizeit sogar in einem Verein Fußball spielte. „Ich wurde dort sehr herzlich aufgenommen und wir haben als Mannschaft unheimlich viel Spaß gehabt“, erinnert sich Jennifer Mittendorf gerne an die gemeinsame Zeit zurück. Gemeinsam mit einem anderen Mädchen, das auch durch das Parlamentarische Patenschafts-Programm gefördert wurde, besuchte sie außerdem einen Hip-Hop-Jazz-Tanzkurs.
„Es ist spannend, zu hören, wie Jennifer die Zeit in den USA verbracht hat“, freute sich Klaus Brandner über die Fröhlichkeit, mit der die Schülerin von ihrem Aufenthalt erzählte. Jedes Jahr gehen junge Leute in die USA und junge Amerikaner kommen zu uns. „Die Stipendiaten übernehmen eine wichtige Rolle: in amerikanischen Gastfamilien und im unmittelbaren Kontakt mit Mitschülern lernen sie, was unsere Länder gesellschaftlich, kulturell und politisch verbindet und unterscheidet“, erklärte der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion die Ziele des Patenschafts-Programms. „Das fördert das gegenseitige Verständnis und trägt dazu bei, die menschlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika dauerhaft zu stärken.“
Seit 1983 gibt es das Parlamentarische Patenschafts-Programm bereits, Jennifer Mittendorf erfuhr davon durch einen Zeitungsartikel. „Das hörte sich unheimlich spannend an, deshalb habe ich mich ganz spontan beworben“, erinnert sich die 18-Jährige. „Als ich dann die Zusage bekam, dass Klaus Brandner sich für mich entschieden hat, konnte ich mein Glück kaum fassen.“ Diese Reaktionen kennt der Bundestagtagsabgeordnete von anderen ehemaligen Stipendiaten – und freut sich immer wieder darüber. Viele Stipendiaten schicken ihm Dankesbriefe, Fotos und Postkarten. „Diese Gesten sind für mich etwas ganz besonderes, sie zeigen, wie dankbar die jungen Menschen sind und vor allem wie gut ihnen das Programm gefällt.“ Das bewiesen auch die positiven Ausführungen von Jennifer Mittendorf, die das Jahr in den USA auf keinen Fall missen will: „Jetzt bin ich seit einigen Monaten wieder hier in Deutschland, meinen wahr gewordenen Traum und die Erfahrungen, die ich gemacht habe, werde ich aber niemals vergessen.“
Links:
Parlamentarisches Patenschafts-Programm Deutscher Bundestag

Zum Seitenanfang