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Pressemitteilung:

Berlin, 28. September 2006
Zu den Arbeitslosenzahlen im September

Positiver Trend bei den Arbeitslosenzahlen bringt finanzielle Entlastung

Zu den Arbeitslosenzahlen im September erklärt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Klaus Brandner:

Der Trend rückläufiger Arbeitslosenzahlen hält weiter an und sorgt für finanzielle Entlastung. Die guten Vermittlungsergebnisse bringen der Bundesagentur für Arbeit in diesem Jahr einen einmaligen Überschuss, der Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um über 190.000 gegenüber dem Vorjahr entlastet die Sozialsysteme.
Positiv ist auch, dass die Besserung auch bei den Langzeitarbeitslosen ankommt, wenngleich erst in kleinen Schritten. Der Rückgang der Arbeitslosen im SGB II um 62.000 gegenüber dem Vorjahr und der Rückgang der Bedarfsgemeinschaften um über 30.000 reduzieren sowohl die Kosten der Unterkunft als auch die Kosten für die passiven Leistungen für die Langzeitarbeitslosen. Wer immer noch Schreckensszenarien über Unterfinanzierung an die Wand malt und über zu hohe Belastung der Kommunen bei den Kosten der Unterkunft klagt, verkennt, dass der Arbeitsmarkt sich in diesem Jahr kontinuierlich verbessert.

Der positive Trend zeigt sich nicht nur im Rückgang der Arbeitslosigkeit im September um saisonbereinigt 17.000. Auch der Anstieg der Erwerbstätigkeit um 29.000 sowie der erneute Anstieg der gemeldeten freien Stellen auf insgesamt 824.000 sind gute Nachrichten. Das zeigt, dass die Reformen richtig waren, dass sie immer besser umgesetzt werden und dass die Konjunktur auf dem Arbeitsmarkt wirkt. Die Zahlen sind noch längst nicht zufriedenstellend, geben aber Anlass zur Hoffnung und Ansporn für die Fortsetzung unserer Wirtschafts- Finanz- und Arbeitsmarktpolitik.

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