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Pressemitteilung:

Kreis Gütersloh/Berlin, 22. September 2006

Bunter Mix aus Politik, Kultur und Lebensart

50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Gütersloh genießen drei aufregende Tage in der Hauptstadt/ Höhepunkt: Blick hinter die Kulissen
Blauer Himmel über Berlin: Die 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Gütersloh genossen ihren Besuch beim Abgeordneten Klaus Brandner in der Hauptstadt.
„Politik hautnah zu erleben und dabei auch noch so eine lebendige Stadt wie Berlin zu erkunden – das war großartig“, zeigte sich Manfred Viehöver am Samstagabend begeistert über die Erlebnisse der vergangenen drei Tage. Der beliebte Realschullehrer im Ruhestand war einer der 50 Bürger aus dem Kreis, die der heimische Abgeordnete Klaus Brandner in die Hauptstadt eingeladen hatte, um ihnen das politische Berlin näher zu bringen. Nicht nur der Besuch des Reichstagsgebäudes, sondern allerlei politische und kulturelle Höhepunkte standen auf dem vielseitigen Programm. Bei dem war Brandner nicht nur namentlich Gastgeber, sondern nahm sich viel Zeit für die Berlinbesucher, machte mit ihnen eine nächtliche Stadtführung und widmete sich langen Gesprächen. „Ein Abgeordneter zum Anfassen, er weiß, wo er herkommt“, lautete das positive Fazit der Gruppe.

Die 50 Reisenden strahlten mit der Sonne um die Wette, so wohl fühlten sie sich. „Ich konnte es gar nicht glauben, als wir die Einladung erhalten haben, war das wie ein Lotto-Gewinn“, freute sich Anita Schöppner, die mit ihrem Mann Ferdinand, Vorsitzender eines Rassegeflügelzüchter-Vereins, an der Fahrt teilnahm. Auf sie und die anderen Gäste wartete ein facettenreiches Programm: Gleich nach der Ankunft stand am ersten Tag ein Besuch des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und bei der Deutschen Rentenversicherung auf dem Programm. Gespannt lauschten die Ostwestfalen nicht nur den Vorträgen, sondern schnell entzündeten sich auch engagierte Debatten über die Zukunft der Rente und die Auswirkungen des demografischen Wandels.
Abends hieß Klaus Brandner seine Gäste willkommen und zwar in seinem Lieblingsrestaurant, der „Osteria Caruso“. Gastwirt Vito hatte sich für die Besucher seines Stammgastes ordentlich ins Zeug gelegt und allerlei Köstlichkeiten aufgetischt. Nach ausgiebigem Essen und guten Gesprächen machte Klaus Brandner mit seinen Gästen eine nächtliche Stadtführung. Während seine Gäste in Berlin waren, glänzte der Abgeordnete durch Anwesenheit: Wann immer er konnte, nahm sich Klaus Brandner Zeit für sie. „Diese Nähe ist mir wichtig, ich will wissen, was die Menschen aus meinem Wahlkreis berührt, welche Themen sie beschäftigen“, so der Verler.
Der unvergesslichen Höhepunkt der Reise war der Besuch beim Deutschen Bundestag: Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals, Führung durch das Reichstagsgebäude und durch den Tunnel ins benachbarte Paul-Löbe-Haus, von den Berlinern auch liebevoll „Achtzylinder“ genannt. Dort war es Klaus Brandner ein besonderes Anliegen, seinen Gästen den Sitzungssaal des Ausschusses für Arbeit und Soziales zu zeigen. „Viele wundern sich, wenn im Fernsehen eine Plenardebatte übertragen wird und kaum Abgeordnete dort sind“, wusste er aus eigenen Erfahrungen. „Dabei werden die Entscheidungen nicht im Plenum, sondern hier in den Ausschüssen gefällt.“ Der kreisförmige Sitzungssaal eignete sich gut für eine Vorstellungsrunde und einen intensiveren Austausch. „Dass ehrenamtliches Engagement mit der Einladung zu dieser Fahrt gewürdigt wird, finde ich klasse“, freute sich Annette Nöthling von der ambulanten Hospizgruppe Verl.
Besonders eindrücklich war der Besuch des Dokumentationszentrums „Berliner Mauer“. Ausgehend von den historisch-politischen Ereignissen an der Bernauer Straße, die durch ihre Lage an der Grenze zwischen West und Ost ein Brennpunkt deutscher Nachkriegsgeschichte war, dient das Zentrum der Erforschung und Präsentation der Geschichte des geteilten Berlin und der deutschen Teilung. Hier bekamen die Gäste einen Überblick über die Geschichte des Mauerbaus, die Trennung und Zerstörung gewachsener Stadtzusammenhänge und das Leben getrennter Nachbarschaften und Familien im Schatten der Mauer. „Heute kann man sich die Mauer ja kaum noch vorstellen“, meinten die Besucher berührt vom Blick auf das erhaltene Stück Mauerstreifen.
Berlin zeigte sich den Ostwestfalen von seiner besten Seite. So hatten sie nicht nur Glück mit dem Wetter: Zufällig lief ihnen auch noch der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit über den Weg. Trotz seines vollen Terminkalenders unmittelbar vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl nahm „Wowi“ sich Zeit für ein paar Erinnerungsfotos mit den Besuchern aus dem Kreis Gütersloh.
Die genossen sichtlich das vielseitige Programm. Sie lernten bei einer ausgiebigen Stadtrundfahrt Berlin genauer kennen, besichtigten das Willy-Brandt-Haus und unternahmen in der gerade eröffneten ständigen Ausstellung im Deutschen Historischen Museum einen Streifzug durch die deutsche Geschichte.
All diese intensiven gemeinsamen Erlebnisse schweißten die Teilnehmer der Fahrt zusammen, sie tauschten sich aus und freundeten sich schnell an. „Obwohl wir uns vorher alle nicht kannten, ist die Stimmung prima“, meinte Jürgen Linnemann, Sprecher des Betriebsrates der Werkstatt für Behinderte. In einem Punkt waren sich alle Besucher beim Abschluss der Fahrt trotz ihres unterschiedlichen Alters und ihrer unterschiedlichen Herkunft absolut einig: „Berlin ist eine tolle Stadt, aber hier Politik zu machen ist mit äußerst viel Arbeit verbunden.“


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