Pressemitteilung:
Kreis Gütersloh, 24. August 2006
Klaus Brandner besucht Firma Weeke
„Ausbildungsquotenerhöhung Schritt in die richtige Richtung“
Nicht nur gesagt, sondern auch getan: Seit Anfang August gehören 50 Auszubildende zur Firma Weeke in Herzebrock-Clarholz. Vor einigen Monaten hatten Betriebsrat und Unternehmer sich auf die Erhöhung der Ausbildungsquote geeinigt. „Damit sind nun zehn Prozent unserer Mitarbeiter Auszubildende“, erklärte Unternehmer Theo Sudholt. Ihm sprach auch der heimische Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner sein Lob aus: „Ihr seid ein Beispiel für die ganze Region.“ Vor Ort überzeugte sich der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion von den Chancen, die den jungen Menschen bei Weeke gegeben werden.
„Eine Ausbildung ist nicht nur die Grundlage für eine erfolgreiche Erwerbsbiographie, sondern auch ein Teil der Sozialisation, hier werden junge Menschen in die Gesellschaft integriert“, freute sich Brandner über die Perspektiven, die den 50 Mädchen und Jungen in Herzebrock-Clarholz geboten werden. Worte des Lobes richtete der Politiker nicht nur an die Chefetage, sondern auch an die Mitglieder des Betriebsrates, ohne die solche ein Ergebnis der Verhandlungen sicherlich nicht möglich gewesen sei. „An eurem Beispiel ist zu sehen, dass sich der Einsatz im Betriebsrat lohnt“, betonte Klaus Brandner.
Der gebürtige Verler nahm sich nicht nur Zeit für ein Gespräch mit Theo Sudholt, sondern tauschte sich auch mit Betriebsratsvorsitzendem Jochen Meyer, den Ausbildern Olaf Remmers und Holger Häsner und einigen Auszubildenden aus. Sie berichteten über ihre Tätigkeiten, erzählten, wie es ihnen bei Weeke gefällt und wie sich die Suche nach ihrem Ausbildungsplatz gestaltete. „Andere Firmen in der Region sollten ebenfalls so eine Verantwortung übernehmen und mehr ausbilden“, wünschte sich Klaus Brandner eine grundlegende Veränderung der Strukturen. „Die jungen Menschen sind unsere Zukunft, es ist ein wichtigstes Ziel, ihnen mit einer Ausbildung den Eintritt in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.“
Dass die bei der Firma Weeke auch qualitativ hochwertig verläuft, dafür setzen sich die Ausbilder mit sehr viel Engagement ein. Über die vielen neuen Auszubildenden freut sich zwar Ausbilder Olaf Remmers sehr, aber für die Zukunft hat er auch einen Wunsch: „Da wird jetzt wesentlich mehr Auszubildende haben, müssten wir auch mehr Ausbilder sein, damit wir uns ausreichend um die Jugendlichen kümmern können.“ Die Erhöhung der Ausbildungsquote ist aber unbestritten ein Schritt in die richtige Richtung, waren sich Unternehmer, Mitarbeiter und Klaus Brandner einig.