Position:
23. September 2005
Gerhard Schröder als Kanzler unverzichtbar
Zu den Spekulationen über die politische Zukunft Gerhard Schröders erklärt der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Klaus Brandner:
Gerhard Schröder ist der Architekt der Reformagenda 2010, die Deutschland voran gebracht und Deutschlands angeschlagenen internationalen Ruf wiederhergestellt hat.
Jeder weiß: Wir müssen diesen Weg der Agendapolitik auch in der nächsten Legislaturperiode weitergehen, eine Politik, die die notwendigen ökonomischen Reformen mit sozialer Balance und Sensibilität verbindet.
Das hat die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger beim schwarz-gelben Politikangebot vermißt und deshalb Angela Merkel das Vertrauen versagt.
Gerhard Schröder hat nach den bitteren Niederlagen der vergangenen Jahren für die SPD einen überwältigenden Wahlerfolg erzielt und genießt das uneingeschränkte Vertrauen seiner Fraktion im Deutschen Bundestag. Die SPD kann auf Gerhard Schröder nicht verzichten.
Die deutsche Politik sollte aber ebenso wenig auf ich verzichten. In welcher Kombination auch immer die SPD Regierungsverantwortung übernehmen kann und wird, jeder mögliche Partner - gerade auch im Hinblick auf den sicherlich nicht leichten Weg, den Deutschland noch zu gehen hat - ist gut beraten, mit Gerhard Schröder als Bundeskanzler diesen Weg zu gehen.