Statement:
24. August 2005
VDE-Präsident schlägt Alarm
Während Deutschland als führende Technologienation im internationalen Wettbewerb seinen Platz behauptet, die Technikakzeptanz bei den Deutschen hoch ist und der Standort Deutschland international höchstes Ansehen genießt, reden Union und FDP und die ihr nahestehenden Medien Deutschland unentwegt schlecht. Der so angefachte Pessimismus hat Folgen: Die Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger lässt die private Konsumnachfrage stagnieren, somit bleibt die binnenwirtschaftliche Erholung zu schwach. Aber auch für unsere Exportwirtschaft ist die Schwarzmalerei von Union und FDP höchst gefährlich.
Jetzt schlägt der Präsident des Verbandes der Deutschen Elektrotechnik, Elektronic und Informationstechnik, Michael Stadler, Alarm.
"Der Technologiestandort Deutschland hat ein zunehmendes Imageproblem und verkauft sich unter Wert. Wir fordern Politik und Medien nachdrücklich auf, sich nicht von Stimmungen treiben zu lassen, sondern die Fakten zu berücksichtigen."
Ziel müsse es vielmehr sein, so Stadler weiter, dass "Made in Germany" wieder den Stellenwert erreicht, der den Fakten entspricht. Neben Wissenschaft und Industrie müsse auch die Politik mehr Anstrengungen unternehmen, dem Negativ-Image des Technologiestandorts Deutschland entgegen zu wirken und die führende Position Deutschlands im Bereich der großen Trendtechnologien wie Mobilität, Energie, Kommunikation oder Life Science zu einem weltweit anerkannten Markenzeichen zu machen.
Es spricht sich herum: Deutschland ist wieder Spitze und läßt sich nicht zum "eingebildeten Kranken" machen.