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Pressemitteilung:

Berlin, 16. März 2005

Trotz Mängel - Bundesrechnungshof begrüßt die Einführung des Virtuellen Arbeitsmarktes.

Zum heutigen Bericht des Bundesrechnungshofes
Zu dem heutigen Bericht des Bundesrechnungshofes im Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit erklärt der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Klaus Brandner:
Der Bundesrechnungshof hat heute in der Ausschusssitzung die Einführung des Virtuellen Arbeitsmarktes grundsätzlich als richtigen und notwendigen Schritt begrüßt. Diese Bestätigung von unabhängiger Seite ist wichtig, damit bei aller Kritik nicht der eigentlich wichtige Punkt, nämlich eine Verbesserung am Arbeitsmarkt, in Vergessenheit gerät. Wenn das Matching am Arbeitsmarkt verbessert wird, das heißt offene Stellen und Arbeitssuchende schneller zusammenkommen, kann Arbeitslosigkeit reduziert werden. Hierzu wird der Virtuelle Arbeitsmarkt zusammen mit dem Umbau der Bundesagentur für Arbeit und der Umsetzung von Hartz IV einen wichtigen Beitrag leisten.
Wir nehmen Kritik ernst. Als oberster Kontrolleur von Wirtschaftlichkeit und Verfahrensrichtigkeit bei öffentlichen Aufträgen hat der Bundesrechnungshof Mängel beim Vergabeverfahren Anfang 2003 sowie bei der Funktionalität und der Benutzerfreundlichkeit der Internetplattform festgestellt. In der freien Wirtschaft akzeptieren wir Anlaufschwierigkeiten und laufende Verbesserungen bei neuen Produkten. Gerade für ein Großprojekt wie den Virtuellen Arbeitsmarkt müssen wir zumindest dasselbe Verständnis aufbringen.
Wir setzen auf die Zusage des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, dass viele notwendige Konsequenzen aus dem Bericht schon gezogen seien und die Verbesserung der Datenqualität und Einarbeitung aller internen EDV-Systeme kontinuierlich verwirklicht werden.


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