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Pressemitteilung:

07. Mai 2004

Ausbildung in der Region gesichert!

Der Unterricht für die Auszubildenden zum Beruf des Pharmakanten wird ab September 2004 in Bielefeld stattfinden.

Der Berufsschulunterricht für Pharmakanten sollte mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres zum 1. September 2004 von Bielefeld und Münster zentral nach Köln verlegt werden. Für die ausbildenden Betriebe in Ost-Westfalen ein denkbar untauglicher Vorschlag.

Klaus Brandner, Bundestagsabgeordneter aus Gütersloh und Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Wirtschaft und Arbeit, erklärt dazu: „Diese Regelung hätte weit reichende Folgen für die Ausbildungssituation in Ost-Westfalen gehabt. Die regionalen Ausbildungsaktivitäten wären dadurch praktisch zum Erliegen gekommen.“

Durch eine konzertierte Aktion der Geschäftsführer und Betriebsräte der betroffenen Betriebe, sowie des Arbeitgeberverbands und der Gewerkschaft IC BCE konnte die Umsetzung dieser Pläne verhindert werden. Auf Vermittlung des Gütersloher Bundestagsabgeordneten Klaus Brandner kamen am 6. Mai Vertreter des Landesschulministeriums mit Vertretern der IHK Münster, Köln und Bielefeld, sowie Vertretern der beiden größten betroffenen Betriebe Baxter und Rottendorf in Gelsenkirchen zusammen.

Wolfgang Sommer, Betriebsratsvorsitzender bei Baxter, hatte eigentlich nicht mit einer so raschen Einigung gerechnet.
„Ich dachte, die würden sich erst einmal nur unsere Argumente anhören.“ Mit dem Ergebnis des Gesprächs ist Wolfgang Sommer sehr zufrieden. „Unter den gegebenen Umständen ist das ein hervorragender Kompromiss.“

Auch Klaus Brandner zeigte sich höchst erfreut über den Ausgang des Gesprächs. „Ich freue mich sehr, dass die Ausbildung zum Pharmakant und damit auch der Beruf Pharmakant in Ost-Westfalen erhalten bleibt. Außerdem wird an diesem Beispiel wieder einmal deutlich, dass Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter häufig an einem Strang ziehen. Die Unterstützung durch die Gewerkschaften und Betriebsräte ist für Unternehmen in solchen Fragen essentiell.“


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