Pressemitteilung:
Berlin, 06. April 2004
Zu den Arbeitsmarktzahlen für März 2004
Arbeitsmarkt tritt im März noch auf der Stelle
Zu den Arbeitsmarktzahlen für März 2004 erklärt der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Bundstagsfraktion, Klaus Brandner:
Der Arbeitsmarkt tritt im März auf der Stelle. Der Rückgang gegenüber Februar hatte nur jahreszeitliche Gründe. Die EU- standarisierte Arbeitslosenquote verharrt bei 9,3 Prozent. Die 4,547 Millionen Arbeitslose unterstreichen die Notwendigkeit von Strukturreformen, auch wenn diese nicht sofort wirken können.
Die unwirtschaftlichen Unsicherheiten kommen überwiegend von Außen. Die Angst vor Terroranschlägen in Europa, die hohen Ölpreise und der kontinuierlich niedrige Dollarkurs erschweren die Orientierung für viele Unternehmen. Sie zögern deshalb mit Investitionen und Neueinstellungen.
Immerhin ist der Beschäftigungsabbau stark abgebremst. Im Vergleich zum Vorjahr gab es nur noch 134.000 Erwerbstätige weniger (Januar 2004, letzte verfügbare Zahl). In der Spitze hatte der Rückgang bei 565.000 Erwerbstätigen gelegen. Erfreulich ist vor allem der merkliche Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit um 7,5 Prozent. Das gezielte Engagement der Bundesagentur für Arbeit zahlt sich aus.