Pressemitteilung:
Berlin, 13. Januar 2004
Made in Germany muss bleiben
Zu der Diskussion über das Label "Made in Germany"
Zu der Diskussion über das Label "Made in Germany" erklärt der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Klaus Brandner:
Das Gütesiegel "Made in Germany" muss bleiben. Die Bezeichnung "Made in Germany" ist ein internationales Qualitätsmerkmal für deutsche Produkte und damit für die deutsche Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten. Wir werden dies nicht für eine wie auch immer ausgestaltete Kennzeichnung "Made in EU" aufgeben. Für die Käufer auf den nationalen und internationalen Märkten ist dieses Gütesiegel eine wichtige Information über die Herkunft und die Qualität eines Produktes.
Die hohe Qualität der in Deutschland hergestellten Produkte ist ein wesentlicher Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Trotz der Belastungen durch den hohen Euro-Kurs läuft die deutsche Exportwirtschaft auf hohem Niveau. Allein von Januar bis Oktober 2003 liegt der Überschuss in der Handelsbilanz bei 108,8 Milliarden Euro. Die starke Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ist ein wichtiger Teil für unser Wachstum und die Beschäftigung. Deshalb werden wir natürlich unsere wettbewerbsrelevanten Qualitätskennzeichnungen nicht aufgeben.